Wilhelmsburg: Einbrecher erbrach sich im Peterwagen

Mit einem Komplizen stieg Erol T. (23) in der Nacht zum Freitag in die Bäckerei Allaf in der Veringstraße ein. Zeugen beobachteten die Täter. Sie sahen auch, wie das Duo mit der Kasse unter dem Arm aus der Bäckerei kam.

Auf der Straße versuchten die Männer die Kassette aufzubrechen, indem sie sie immer wieder auf den Boden warfen. Als von den Zeugen alarmierte Polizisten anrückten, flüchtete die Einbrecher. Erol T. wurde nach kurzer Flucht gestellt.

Bei der Festnahme verletzte sich einer der Zivilfahnder. Er kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Erol T. musste dort ebenfalls eingeliefert werden, nachdem er sich im Peterwagen übergeben hatte. Der Mann, so stellte sich heraus, war nicht krank, sondern besoffen. Er kam zur Wache und musste nach seiner Ausnüchterung entlassen werden.

Sein Komplize entkam. Ebenso fehlen 500 Euro, die in der Bäckerei neben der Kasse in einem Umschlag gelegen hatten. zv

Neuenfelde: Räuber zwang Rentner auf den Boden

Eine 72 Jahre alte Frau und ein 82 Jahre alter Mann sind bei einem Überfall am Arp-Schnitger-Stieg vom Täter dazu gezwungen worden sich auf den Boden zu legen. Der mit einer Pistole bewaffnete Räuber war Donnerstagabend kurz vor 18 Uhr in die dortige Drogerie gestürmt. Dort bedrohte er zunächst die Kundin und dann den dazu kommenden Geschäftsinhaber (53). Der gab dem Räuber 80 Euro. Ein weiterer Kunde (82), der während des Überfalls den Laden betrat, musste sich ebenfalls hinlegen. Anschließend flüchtete der Räuber.
Der Räuber wird wie folgt beschrieben:
-       17 - 20 Jahre
-       165 - 170
-       Schlanke Figur
-       Spricht deutsch mit ausländischem Akzent
-       Dunkle Kleidung
-       Buntes Tuch als Gesichtsmaskierung

Hinweise zu dem Täter nimmt das Landeskriminalamt unter Telefon  4286-56789 entgegen. zv

Harburg: Bücherhalle zeigt Dokumente der Rettung von jüdischen Kindern aus Nazi-Deutschland

Vom 1. November bis  zum 2. Dezember 2010 werden in der Bücherhalle Harburg anlässlich der Gedenktage der "Initiative Gedenken in Harburg" Dokumente der Rettung von jüdischen Kindern aus Nazi-Deutschland gezeigt.
Auftakt der Ausstellung ist ein Vortrag von Prof. Stefanie Schüler-Springorum vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden am Eröffnungstag um 19.30 Uhr

Darüber hinaus wird auf 17 Info-Tafeln einen Einblick in die beeindruckende Rettungsaktion jüdischer Kinder und deren historischen Hintergrund. Zu sehen sein werden auch Schicksale Harburger Kinder, die zusammen mit mehr als 12.000 Kindern und Jugendlichen zwischen 1933 und 1941 ihre Heimat und ihre Eltern verlassen mussten.

Die kostenlose Ausstellung kann montags und donnerstags von 11 Uhr bis 19 Uhr, dienstags und freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags von 10 Uhr bis 14 Uhr besichtigt werden. Ebenfalls am Samstag finden um 11 Uhr Führungen statt. Die Teilnahme ist kostenlos. dl

Harburg: Erziehungsberatungsstelle bietet wieder Elternkurs an

Am Donnerstag, 11. November 2010, beginnt in der Erziehungsberatungsstelle Harburg, Hermann-Maul-Straße 5, 21073 Hamburg, wieder ein Elternkurs.

Unter dem Motto “mehr Freude – weniger Stress“ wird besprochen, wie Eltern die gute Entwicklung ihrer Kinder unterstützen können, was wichtig in der Erziehung ist, wie sich Eltern gut mit ihren Kindern verständigen können und auftretende Schwierigkeiten meistern.

An zehn Donnerstagvormittagen, für jeweils 2 ½ Stunden, gibt es Informationen, Übungen und Austausch in der Gruppe.

Kursbeginn:      11. November 2010, 9:30 – 12:00 Uhr
Kursdauer:        10 Donnerstage
Kosten:              keine
Kursleitung:      Erika Saggau-Stauffer, Diplom-Sozialpädagogin

Anmeldung unter: Tel. +49 40 428 71-2327 oder
erziehungsberatung@harburg.hamburg.de

Harburg: Gekonnt chillen statt Drogen nehmen

„Spannende Entspannung – gekonnt chillen“ heißt das Suchtpräventionsprogramm, welches von der Mobilen Suchtprävention Harburg, Straßensozialarbeit Harburg und dem Haus der Jugend Steinikestraße veranstaltet und in Form einer Messe stattfinden wird.

Dieses soll zum einen der Information dienen, zum anderen wird es insgesamt 14  Angebote geben, die den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich auf Neues einzulassen, auszuprobieren und sich zu entspannen. Dieses soll mit folgenden Methoden erreicht werden: auf dem Außengelände mit Bogenschießen, Barfußpfad und Angeln. Im Innenbereich mit: Yoga, Traumreisen, Klangwiege/Klänge, Shiatsu, Entspannungswerkstatt, Audio-Video-Reisen, Malen, Meditation, Progressive Muskel-Entspannung, Tai Chi und last but not least Soulfood.

Die Angebote für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren  finden zu folgenden Zeiten statt:
Am Montag, 25., Dienstag, 26. und Donnerstag, 28.Oktober 2010 in der Zeit zwischen 11.00 bis 12:45 und 13:00 bis 15:00 Uhr und am Mittwoch, 27. Oktober in der Zeit zwischen 15:00 bis 16:45 und von 17:00 bis 19:00.

Geboten wird ein Experimentierfeld zum Ausprobieren und Mitmachen, um die Kinder und Jugendlichen für eine unvertraute Welt zu sensibilisieren. dl

Hafen: Container drohte in Travehafen zu stürzen

Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten an der Breslauer Straße einen mit Schrott beladenen Container bergen, welcher am Freitagmorgen vom Hänger eines Lasters gefallen war.

Der Behälter war gegen das Brückengeländer gestürzt und drohte in den Travehafen zu fallen.

Eine dort liegende Schute musste in Sicherheit gebracht werden. Der Container wurde entladen und anschließend geborgen.

Wegen der Arbeiten war die Breslauer Straße mehrfach gesperrt worden. zv

Harburg: DRK bietet generationsübergreifende Förderung für Migrantenkinder an

Nur rund jedes fünfte Kind mit Migrationshintergrund erreicht statistisch in Hamburg einen Schulabschluss. Weil insbesondere in den Harburger Stadteilen ein großer Anteil von Migranten lebt, bietet das Harburger Rote Kreuz nun für zugereiste Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren das neue Projekt „Kompetent und engagiert“ an.

„Wir möchten ihnen die Möglichkeit geben, ihre Kompetenzen und Potenziale zu erkennen, zu stärken und zu erweitern“, sagt Britta True, Leiterin der Sozialen Dienste des DRK. Die Kinder aus den Vorbereitungsklassen der Schule Bunatwiete werden sich nach den Herbstferien mindestens ein Jahr lang an einer generationsübergreifenden Gruppenarbeit beteiligen, die das Kennenlernen von hiesigen Senioreneinrichtungen und die ehrenamtliche Mitarbeit vorsieht.

„Wir richten uns mit unserer Zielsetzung nach dem Hamburger Handlungskonzept zur Integration von Zuwanderern“, so True weiter. In dem Konzept wird die Entkopplung von sozialer Lage und Schulerfolg empfohlen:  Anerkennung und Selbstwertgefühl sollen vermittelt und das soziale Lernen in der Einwanderungsgesellschaft thematisiert werden. „Mit unserem Projekt möchten wir ein Abgleiten in Cliquen mit auffälligem Verhalten frühzeitig verhindern und Perspektiven schaffen“, so die Pädagogin Aysel Kesen vom DRK-Projekt. „Kinder mit Migrationshintergrund haben eine Vielzahl von Kenntnissen und Erfahrungen, die wir in den Mittelpunkt stellen und fördern werden.“ dl

Wilhelmsburg: Autobahntankstelle überfallen

100 Euro hat ein bislang unbekannter Mann in der Nacht zum Donnerstag kurz nach Mitternacht bei einem Überfall auf die Autobahntankstelle der Raststätte Stillhorn West erbeutet. Der Täter hatte einen Teleskopschlagstock aus seiner Kleidung gezogen und den Kassierer (46) und einen anwesenden Kunden bedroht. Als ein weiterer Kunde in den Kassenraum kam, flüchtet der Räuber in Richtung Karl-Arnold-Ring.

Der Täter ist Südländer, knapp 1,85 Meter groß und schlank. Er trug zur Tatzeit einen hellen Kapuzenpullover, dunkelgrüne Hose und weiße Sportschuhe. Hinweise nimmt das Raubdezernat unter Telefon 4286-56789 entgegen. zv