Sinstorf - Nach einem Überfall auf "Verginia Burger" an der Winsener Straße fahndet die Polizei nach zwei Männern. Die bewaffneten und maskierten Männer waren am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr in das Schnellrestaurant gestürmt. Der eine Räuber blieb an der Tür stehen. Sein Komplize bedrohte einen Mitarbeiter (36) mit einer Schusswaffe und erzwang die Herausgabe von 150 Euro. Mit der Beute flüchtete das Duo in Richtung Weiderweg. Eine Fahndung der Polizei nach den Räubern blieb erfolglos.
Bei den Tätern handelt es sich vermutlich um Deutsche. Beide sind etwa 1,85 Meter groß und schlank. Einer der Männer war schwarz gekleidet. Sein Komplize trug ein graues Oberteil. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 4286-56789 entgegen. zv
Heimfeld - Nur mit Gewalt konnten Polizisten einen Mann bändigen, der betrunken in der Zelle im krankenhaus Harburg randalierte. Die Beamten trafen gerade ein, als es dem 26 Jahre alten Türken gelang die Tür einzutreten. Eingeliefert war der Mann kurz vorher, weil er an der Cuxhavener Straße in einem Lokal randaliert, Gäste und Wirt bedroht und angekündigt hatte, dass er das Lokal niederbrennen wolle.
Nach dem Einsatz im Krankenhaus kam der 26-Jährige, der unter Alkoholeinfluss stand, in die Psychiatrie. zv
Wilhelmsburg - Ein 35-jähriger Mann hat am Sonntagabend in der S3 kurz vor der Einfahrt in den S-Bahnhaltepunkt Wilhelmsburg mit einer Schreckschusspistole herum hantiert und diese dann in den Hosenbund gesteckt, das teilte die Bundespolizei mit.
Der Triebfahrzeugführer der S-Bahn beobachtete gegen 21 Uhr die Handlungen und informierte umgehend in dem Zug anwesende Mitarbeiter der DB -Sicherheit. Ob es sich dabei um eine Schreckschusswaffe oder eine "scharfe Waffe" handelte war zu diesem Zeitpunkt für die Beteiligten nicht erkennbar.
Beim Halt der S-Bahn im S-Bahnhaltepunkt Wilhelmsburg verließ der 35-Jährige die S-Bahn und wurde am Bahnsteig von den DB-Mitarbeitern bis zum Eintreffen alarmierter Bundespolizisten festgehalten. Die Schreckschusspistole und ein Magazin mit Schreckschusspatronen wurden aufgefunden und durch die eingesetzten Polizeibeamten sichergestellt.
Gegen den Mann aus Wilhelmsburg wurde ein Verfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet. Eine Berechtigung zum Führen der Waffe konnte der Mann nicht vorweisen. (cb)
Wilhelmsburg - Das Basketballteam Towers bleibt in der neuen Saison ungeschlagen. Am zweiten Spieltag gewann der norddeutsche ProA-Ligist vor 2976 Zuschauern seine Partie gegen die Uni Baskets Paderborn mit 66:53 (49:47,38:24,15:10). Trainer Hamed Attarbashi war mit dem zweiten Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: „Trotz einer schlechten Dreierquote haben wir dieses Spiel durch eine tolle kämpferische Leistung gewinnen können. Ich muss vor allem dem Publikum ein riesen Kompliment machen. Die Zuschauer haben wieder einmal den Unterschied gemacht.“
Am kommenden Sonntag, 8. Oktober (17:30), reisen die Towers zum TEAM EHINGEN URSPRING, bevor am 14. Oktober die NINERS Chemnitz in die edel-optics.de Arena kommen. dl
Seevetal - Polizisten haben auf der A1 bei Hittfeld einen Gefahrguttransporter gestoppt, dessen Fahrer (55) angetrunken war. Außerdem stellten die Beamten fest, dass die Ladung mangelhaft gesichert wurde. Die Polizei hatte das Fahrzeug Rahmen einer Schwerpunktkontrolle berprüft. Der 55-jährige Fahrer, ein Niederländer, kam von der Fähre in Lübeck und war auf dem Weg zu verschiedenen Entladestellen in der Schweiz, Frankreich und Spanien. Geladen hatte er über elf Tonnen eines Gefahrguts der Klasse 3, also brennbare Flüssigkeiten.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten der Autobahnpolizei Atemalkoholgeruch fest. Ein Test am tragbaren Alcomaten ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Für die Fahrer von Gefahrgutfahrzeugen gilt allerdings ein absolutes Alkoholverbot. Die weitere Überprüfung ergab dann noch eine teilweise mangelhafte Ladungssicherung sowie eine unzureichende Befestigung der Warntafel, die sich an der Sattelzugmaschine befand. Der Lastwagenfahrer musste vor Ort eine Sicherheitsleistung von 900 Euro bezahlen, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. zv
Wilhelmsburg - Aus bisher ungeklärter Ursache ist am Mittwoch bei Rangierarbeiten in Wilhelmsburg ein Arbeiter von einem Güterzug überrollt wurden. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.
Nach Mitteilung der Feuerwehr ereignete sich das Unglück um 10.16 Uhr auf einem Betriebsgelände an der Straße Alter Rethedamm. Mitarbeiter eines Betriebes zur Lagerung von Flüssigkeiten und Gasen informierten die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg, weil auf ihrem Betriebsgelände bei Rangierarbeiten ein Kollege von einem Güterzug überrollt wurde.
Die von einem Beamten der Rettungsleitstelle alarmierten Einsatzkräfte bestätigten kurze Zeit später vor Ort die Notrufmeldung. Sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen von Notfallsanitätern, einem Notarzt sowie Beamten des Löschzuges mussten jedoch trotz aller Bemühungen wenig später erfolglos eingestellt werden.
Drei Augenzeugen wurden durch die zeitgleich mitalarmierte Notfallseelsorge der Feuerwehr Hamburg und sieben weitere Betroffene durch ein nachgefordertes Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Die Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwehr Hamburg überführte den Leichnam nach Abschluss der Unfallaufnahme durch die Polizei in das Institut für Rechtsmedizin. (cb)
Eißendorf - „Du kannst es nicht lassen?“ - Dies war die erste Frage, die Jens-Uwe Brockmann von seiner Gisela gestellt bekam, als beide sich nach dessen Vizekönigsschuss im Vereinshaus der Eißendorfer Schützen trafen. Gerade einmal 31 Schuss waren notwendig um den hölzernen Vogel zu Fall zubringen. Mitstreiter und Adjutant Jürgen Kowalewsky gelang es mit einem Glücksschuss die Verankerung des Vogels so zu treffen, dass Jens-Uwe Brockmann als nächster Schütze leichtes Spiel hatte. Seine Mitstreiter Rainer Dubbert, Mike Gläser, Michael Hartwig und Detlev Oppermann hatten das Nachsehen.
Der 73-jährige ehemalige Disponent der Firma August-Ernst genießt im Ruhestand die Freuden des Schießsportes. Vor zwei Jahren wurde er großer König in Eißendorf. Vizekönig war der vierfache Großvater bereits auch einmal - 1971 - in Fleestedt.
Etwas länger hielt der Vogel beim Vogelschießen der Eißendorfer Damen stand. Mit dem 470. Schuss gelang es Andrea Schröder, sich gegen ihre Mitstreiterinnen durchzusetzen. Die 26-jährige Kauffrau und Disponentin schoss bereits bei den Jungschützen Eißendorf, wo sie 2008 Jungschützenkönigin wurde. Noch heute fühlt sich Andrea Schröder bei der Jugend sehr wohl. Ihr Mann und Prinzgemahl Sebastian Schröder ist Jugendsportwart und so ist es für sie eine Ehrensache, den Nachwuchs mit zu betreuen.
Neben den Jungschützen und den Damen wird Andrea Schröder in ihrem Königsjahr durch ihre Adjutantin Katja Herpich und der neuen Eißendorfer Damenvizekönigin Regina Krug begleitet werden.
Alle drei neuen Majestäten starten mit einem Ehrentanz in ihr Königsjahr. Am Sonnabend, 7. Oktober, wird ihnen zu Ehren der Eißendorfer Damen- und Vizekönigsball mit Familie, Freunden und Schützen im Vereinshaus am Strucksbarg gefeiert. (cb)
Neuenfelde - Die Hasselwerder Straße wird in diesem Jahr zur Tempo-30-Zone umgebaut. Dafür muss vorher die Verkehrsführung geändert werden. Das betrifft bor allem die Vorfahrtsregelungen. zv