Wieder Schüsse am Abrigado: 55-Jähriger bei Angriff verletzt — Täter auf der Flucht

    Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und suchte rund eine Stunde lang im Umfeld nach den flüchtigen Tätern. Foto: Lenthe-Medien
    Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und suchte rund eine Stunde lang im Umfeld nach den flüchtigen Tätern. Foto: Lenthe-Medien

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    Harburg. In der Nacht zu Dienstag hat es vor der Drogenhilfeeinrichtung Abrigado am Schwarzenberg erneut eine Schießerei gegeben. Gegen 0.45 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte alarmiert, nachdem ein 55-jähriger Mann durch mehrere Schüsse verletzt worden war.

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    Nach ersten Erkenntnissen sollen vier junge Männer auf den Mann geschossen haben. Der 57 Jährige erlitt eine Beinverletzung, vermutlich einen Durchschuss. Sanitäter versorgten ihn noch am Tatort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.

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    Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und suchte rund eine Stunde lang im Umfeld nach den flüchtigen Tätern. Unweit des Tatorts fanden Einsatzkräfte in einem Mülleimer ein Kleidungsstück, das möglicherweise einem der Gesuchten gehört. Der Kriminaldauerdienst des LKA 26 übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen. Auf dem Gelände der Einrichtung sicherten Spezialisten zahlreiche Spuren sowie Patronenhülsen. Das Opfer soll nach der Tat neben einem Baum zusammengesackt sein.

    Mindestens drei Zeugen wurden für weitere Vernehmungen zum Polizeikommissariat 46 gebracht. Weitere Personen konnten nach Befragungen am Tatort wieder gehen.

    Erst vor kurzem war das Tor zum Außengelände der Einrichtung nach monatelanger Offenheit wieder verschlossen worden. Offenbar wurde der Zaun inzwischen erneut aufgebrochen, so dass das Gelände auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich ist.

    Zu den Hintergründen der Tat liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Identität der Täter ist noch unklar. Zeugen berichten, die Männer seien von kurdischer Herkunft. Die Ermittlungen dauern an.

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