Harburg - Klein aber oho: Am Donnerstag Abend wurde im Harburger Museum die neue Ausstellung „Syrien. Fragmente
einer Reise, Fragmente einer Zeit“ eröffnet, und obwohl dieses mal fast "nur" Fotografien gezeigt werden, war das Interesse am Eröffnungsabend unerwartet groß: Das Foyer platzte bei mehr als 250 Gästen, darunter zahlreiche Kulturschaffende aus Harburg Stadt und Land, aus allen Nähten.
Zu sehen sind mehr als 80 Schwarz-Weiß-Fotografien und zahlreiche Farbdiapositive, die Yvonne von Schweinitz (1921-2015) mit ihrer Rolleiflex und verschiedenen Kleinbildkameras aufgenommen hat. Ergänzendes Material vermittelt einen Eindruck von der aktuellen, vom Bürgerkrieg erschütterten Situation Syriens.
Sehr angetan von der Ausstellung waren auch Rotarier Dietmar Streitberg und seine Frau Sigrid: Die beiden reisten 1995 gemeinsam nach Syrien. "Vor allem, wenn man jetzt die Fotos aus den Jahren 1953 und 1960 sieht, tut es einem in der Seele weh, das die meisten Orte zerstört sind", sagte Dietmar Streitberg.
Die Ausstellung wird bis 16. Juni am Museumsplatz 2 gezeigt. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro, bis 17 Jahre ist der Eintritt frei. (cb)

Die beiden Kuratoren Claus Friede (links) und Mathias von Marcard nehmen Vera von Moltke, Schwester der Fotografin, und Ludwig von Moltke, den Neffen der Fotografin, in ihre Mitte. Foto: Christian Bittcher

Viele Besucher in der Ausstellung „Syrien. Fragmente einer Reise, Fragmente einer Zeit“. Foto: Christian Bittcher

Sehr angetan von der Ausstellung waren auch Rotarier Dietmar Streitberg und seine Frau Sigrid. Foto: Christian Bittcher

Unter den Gästen: Ralf-Dieter Fischer und Uwe Schneider von der Harburger CDU. Foto: Bittcher



