Harburg - Noch bis zum 26. April 2026 ist der Hamburger Künstler Matthias Oppermann zu Gast im Archäologischen Museum Hamburg. Mit der Ausstellung „Bildvergrabungen – Kunst im Dialog mit der Erde“ lädt das Museum dazu ein, Kunst einmal anders zu sehen. Am Sonntag, 11. Januar, 15 Uhr erläutert der Künstler in einer Führung sein Langzeitprojekt und die besondere Technik, mit der er seine Werke erstellt hat.
„Bildvergrabungen“ ist ein Projekt an der Grenze zwischen Kunst und Natur, zwischen Zerstörung und Transformation: Matthias Oppermann hat 2017 elf seiner Gemälde in 48 Fragmente zerschnitten. Diese Fragmente wurden anschließend an unterschiedlichsten Orten der Welt vergraben. Nach mehreren Jahren wurden sie wieder ans Tageslicht gebracht. Die Ausstellung zeigt nun die Ergebnisse dieses ungewöhnlichen künstlerischen Langzeitprojekts.
Die Präsentation der Werke fügt sich in die Archäologische Dauerausstellung ein, und die Besucher können hier entdecken, wie Kunst und Archäologie eine ganz besondere Verbindung eingehen. Sie begegnen fragmentierten Bildern, die wie Fundstücke aus einer anderen Zeit wirken, die Fragen aufwerfen und Geschichten erzählen. Jedes Teil enthält Spuren der Zeit und spiegelt die organische Veränderung wider, die es durchlaufen hat.
Ort: Harburger Rathausplatz 5; Eintritt: 3 Euro zuzüglich Eintritts; Anmeldung: 040 42871 2497.

