Zum Abschluss bedankte sich Heidrun Pfeiffer (2. von rechts) bei den Mitwirkenden mit Blumensträußen und einer Flasche Wein. Peter Schuldt (von links) Bettina Tietjen und Axel Zwingenberger freuten sich mit ihr. Foto: ein
Zum Abschluss bedankte sich Heidrun Pfeiffer (2. von rechts) bei den Mitwirkenden mit Blumensträußen und einer Flasche Wein. Peter Schuldt (von links) Bettina Tietjen und Axel Zwingenberger freuten sich mit ihr. Foto: ein
Featured

Volles Haus: 16. Benefizkonzert setzt ein starkes Zeichen für die Knochenkrebsforschung

Heimfeld - Das 16. Benefizkonzert zugunsten der Knochenkrebsforschung im Audimax der Technischen Universität Hamburg hat am Wochenende erneut für ein ausverkauftes Haus und große Begeisterung gesorgt. Die Veranstaltung, die einst aus einem persönlichen Schicksal heraus entstand, ist längst ein fester Bestandteil des Harburger Kulturkalenders – und berührte auch in diesem Jahr das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute.

Initiatorin Heidrun Pfeiffer, ehemalige Schulleiterin der Goethe-Schule Harburg, engagiert sich seit dem Tod ihres Sohnes, der kurz vor dem Abitur an einer besonders aggressiven Form von Knochenkrebs verstarb, unermüdlich für die Forschung. Sämtliche Einnahmen des Abends sowie zusätzliche Spenden fließen vollständig in entsprechende Projekte.

Durch das abwechslungsreiche Programm führte – wie seit Beginn der Konzertreihe – die in Eißendorf lebende Fernsehmoderatorin und Autorin Bettina Tietjen, die mit ihrer gewohnt souveränen und warmherzigen Art das Publikum begleitete.

Für einen schwungvollen Auftakt sorgten die Musikerinnen der Big Band „Bertha Blue“, die mit Klarinetten, Saxophonen, E‑Bass und Schlagzeug sofort für gute Stimmung sorgten. Anschließend begeisterte der Harburger Chor „Gospel Train“ unter der Leitung von Peter Schuldt mit energiegeladenen Songs, starken Stimmen und spürbarer Freude am gemeinsamen Singen. Schuldt erklärte die vielen neuen Gesichter im Ensemble damit, dass langjährige Mitglieder nach dem Schulabschluss häufig ins Ausland gehen – der Nachwuchs müsse daher immer wieder „eingesungen“ werden. Erst kürzlich war der Chor von einer umjubelten Konzertreise aus der Türkei zurückgekehrt.

Nach der Pause übernahm Werner Pfeifer mit seiner „Hafenbande“ die Bühne. Gemeinsam mit Sabine Dreismann (Querflöte, Klarinette) und Kai Rake (Klavier) präsentierte das Trio Lieder und Balladen aus dem Harburger Binnenhafen – ein musikalischer Blick auf die Heimat, der beim Publikum großen Anklang fand.

Den fulminanten Abschluss gestaltete Boogie‑Woogie‑Virtuose Axel Zwingenberger. Mit atemberaubender Geschwindigkeit und beeindruckender Technik riss er das Publikum zu stehenden Ovationen hin und beeindruckte selbst Chorleiter und Pianist Peter Schuldt.