Am Montag fand die Ausstellungseröffnung im großen Saal des Harburger Rathauses statt. Bezirksamtsleiter Christian Carstensen begrüßte die Gäste. Foto: Christian Bittcher
Am Montag fand die Ausstellungseröffnung im großen Saal des Harburger Rathauses statt. Bezirksamtsleiter Christian Carstensen begrüßte die Gäste. Foto: Christian Bittcher
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„Grenzenlos – Harburgs koloniales Erbe“: Ausstellung im Harburger Rathaus eröffnet

Harburg – Der Harburger Binnenhafen war Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Teil von kolonialen Handelsnetzwerken. Mit der Frage „Wo ist Kolonialismus im Stadtteil Harburg bis heute sichtbar?“, setzten sich Schüler des Kunst-Profils des Heisenberg-Gymnasiums auseinander. Die entstandenen Beiträge sind jetzt in einer Ausstellung zu sehen, die im Harburger Rathaus gezeigt wird.

Am Montag fand die Ausstellungseröffnung im großen Saal des Harburger Rathauses statt. Nach einer Begrüßung von Bezirksamtsleiter Christian Carstensen und einem musikalischen Beitrag der Jazz-Band am HGH unter der Leitung von Frank Schaub, erklärte der 17-jährige HGH-Schüler Finn Bienek den Gästen die Entstehungsgeschichte und Hintergründe zur Ausstellung. „Koloniales Erbe ist nichts Abgeschlossenes. Es ist nicht nur Vergangenheit, sondern wirkt bis heute fort“, sagte er.

Die kostenlose Ausstellung kann noch bis 12. Februar grundsätzlich montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr im Harburger Rathaus besichtigt werden. Ein barrierefreier Zugang über den Innenhof des Rathauses ist per Fahrstuhl möglich.

Hintergrundinformationen: Der Wahlpflichtkurs Bildende Kunst aus dem Jahrgang 11 des HGH beteiligte sich 2025 mit 20 Mixed-Media-Beiträgen an einem Landeswettbewerb unter dem Motto: „Wir in Hamburg zwischen Kolonialismus und Antirassismus“.

Der Wettbewerb wurde für Hamburger Schulen ausgeschrieben vom Fachreferat Bildende Kunst der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg in Zusammenarbeit mit dem MARKK – Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt. Alle Teilnehmenden vom Heisenberg-Gymnasium wurden prämiert und für eine Ausstellung im MARKK ausgewählt. Eine Auswahl dieser Arbeiten wird nun im Harburger Rathaus präsentiert.

Der 17-jährige HGH-Schüler Finn Bienek erklärte den Gästen die Entstehungsgeschichte und Hintergründe zur Ausstellung. Foto: cb

Eine Auswahl der prämierten Arbeiten wird nun im Harburger Rathaus präsentiert.