Mit vielen Plakaten ausgerüstet zeigte Suedkultur große Präsenz im Sitzungssaal. Foto: Jan Schröder
Mit vielen Plakaten ausgerüstet zeigte Suedkultur große Präsenz im Sitzungssaal. Foto: Jan Schröder
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Mehr Geld für die Kultur in Harburg: Bezirksversammlung stimmt mit 86 Prozent zu

Harburg – Großer Erfolg für die Kultur in Harburg: Der gemeinsame Antrag in der Bezirksversammlung von Die Linke, CDU, SPD, Grüne, Volt, FDP, eine auskömmliche Finanzierung der Harburger Stadtteilkultur sicherzustellen, wurde mit 86,38 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Es gab zwei Enthaltungen und die AfD stimmte mit Nein.

In dem fraktionsübergreifenden Antrag von Linken, Grünen, SPD, CDU, FDP und Volt, wird gefordert, die Rahmenzuweisung für Stadtteilkultur im Doppelhaushalt 2027/28, um mindestens 450.000 Euro jährlich zu erhöhen – entsprechend der vom Bezirksamt angemeldeten strukturellen Mehrbedarfe.

SuedKultur brachte viele Zuschauer  mit in die Bezirksversammlung, um mit bunten Transparenten  Präsenz zu zeigen (Foto oben).

„Auf meine eingereichten Fragen gab es von der CDU, den Grünen, den linken und der SPD sehr positives Feedback. Die demokratischen Parteien stellen sich definitiv hinter den Antrag und stimmen dafür, dass die ungerechte Verteilungspraxis von Stadtkulturmitteln der letzten 40 Jahre dringend verändert und sukzessive angepasst werden sollte“, sagt Jan Schröder, Sprecher von SuedKultur, gegenüber harburg-aktuell.

Er fügt allerdings hinzu: „Dennoch ist allen Beteiligten klar, dass dieser Antrag nicht viel mehr als eine Willensbekundung der Bezirksversammlung ist. Nicht mehr, aber auch eben nicht weniger.“

Nun gelte es für alle Beteiligten weiter am Ball zu bleiben und dem Senat - auch über die Bürgerschaft - die Forderungen mitzuteilen und dafür zu kämpfen, dass die notwendigen Geldmittel zur institutionellen Förderung von Kultur im gesamten Bezirk Harburg im Haushaltsjahr 27/28 bereitgestellt werden.