Harburg – Die geplante Schließung der Kita Elfenwiese in Marmstorf sorgt wie berichtet bei betroffenen Eltern für große Besorgnis. Begründet wird dies durch einen Marderbefall und angeblich wirtschaftlich nicht tragbare Sanierungskosten.
Doch nun schöpfen sie neue Hoffnung im Kampf für den Erhalt der integrativen Kita: Am Dienstagabend fand eine Versammlung vor dem Harburger Rathaus statt. „Tatkräftige Unterstützung haben wir von der GEW, der ÖDP, die FDP, VOLT, CDU und natürlich Die Linke erhalten“, sagte Ivonne Steinhorst vom " Bündnis Rettung Kita Elfenwiese" gegenüber harburg-aktuell.
Anschließend gingen einige der Teilnehmer noch in die Bezirksversammlung, um der Abstimmung des Antrags der Partei die Linke „Sicherung inklusiver frühkindlicher Bildung am Standort Elfenwiese“, zu verfolgen.
Der Antrag der Linksfraktion wurde nach eingehender Debatte von allen Fraktionen unterstützt. „Damit ist das geplante „Aus“ der Kita zum September 2026 nach wie vor wackelig; der Senat muss nun Alternativen zur Schließung prüfen“, teilte die Linke mit.
Simon Dhemija, jugendpolitischer Sprecher der Linksfraktion Harburg: „Der Bezirk Harburg hat ein deutliches Signal gesetzt, dass die Schließung der inklusiven Kita Elfenwiese nicht als alternativlos akzeptiert wird. Die Eltern haben den größten Teil dieser Auseinandersetzung gestemmt. Sie haben sich organisiert, sind laut geworden und haben Öffentlichkeit geschaffen. Ohne diesen Druck hätten wir dieses Thema nicht so erfolgreich durchsetzen können. Jetzt liegt der Ball bei Senatorin Bekeris und den Elbkinder-Kitas. Wir bleiben an der Seite der Eltern und machen weiter Druck.“
Ivonne Steinhorst: „Ein Impuls mit Symbolkraft! Der Bürgerschaftsabgeordnete Thomas Meyer möchte unser Thema nun in die Bürgerschaft bringen. Wir hoffen sehr darauf!“
