Harburg – „Hitlergruß“ am Bahnhof Harburg: Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizei soll ein 29-jähriger Mann am Freitag gegen 8:51 Uhr in einem Metronom-Zug auf der Strecke vom Hauptbahnhof nach Harburg durch einen Zugbegleiter ohne eine gültige Bahnfahrkarte angetroffen worden sein. Durch den Zugbegleiter wurde die Bundespolizei zum Halt des Zuges im Bahnhof Harburg angefordert.
Der gabunische Staatsangehörige reagierte nach Ausstieg im Bahnhof Hamburg-Harburg umgehend aggressiv auf die eingesetzte Bundespolizeistreife und schrie die Streife lautstark an. Zudem zeigte er den sogenannten "Hitlergruß". Auf dem Bahnsteig befanden sich zur Tatzeit diverse Bahnreisende.
Zur Durchführung strafprozessualer Maßnahmen musste er dem Bundespolizeirevier Hamburg-Harburg zugeführt werden. Nach Durchführung der bundespolizeilichen Maßnahmen und einer zweifelsfreien Identitätsfeststellung musste er wieder entlassen werden.
Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren - Verdacht auf Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Erschleichen von Leistungen - eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen werden zuständigkeitshalber vom LKA der Polizei Hamburg sowie vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

