Harburg – Am Donnerstag führten Einsatzkräfte der Polizei Hamburg unter der Leitung der Verkehrsdirektion Süd (VD 4) stationäre und mobile Verkehrskontrollen durch und legten den Fokus auf die Themenschwerpunkte des Monats Dezember "Alkohol und Drogen" sowie "Geschwindigkeitsverstöße".
Das Fahren unter Einfluss von Alkohol, Drogen, anderen berauschenden Mitteln und Medikamenten stellt nach wie vor ein hohes Risiko für die Verkehrssicherheit dar. Gerade in der Vorweihnachtszeit kommt es bei den Verkehrsteilnehmenden wiederkehrend zu Fehleinschätzungen hinsichtlich der eigenen Fahrtüchtigkeit nach dem Konsum von Alkohol, zum Beispiel auf Weihnachtsmärkten.
"Don't drink and drive" gilt es weiterhin einzuhalten, dazu sind Fahrräder und insbesondere E-Scooter, für die die gleichen Promillegrenzen gelten, wie für Kraftfahrzeuge, keine Alternativen zum berauschten Autofahren.
Bei den Kontrollen überprüften annähernd 200 Polizisten der Verkehrsdirektionen, der Polizeikommissariate, der Akademie der Polizei und der Wasserschutzpolizei insgesamt 598 Fahrzeuge und 604 Personen.
Bei den Kontrollen gab es im Hamburger Süden zwei Besonderheiten:
Eine Funkstreifenwagenbesatzung beobachtete auf der Wilhelmsburger Reichsstraße einen Fahrer eines Opel, der den Seitenstreifen nutzte, um im stockenden Verkehr an anderen Fahrzeugen vorbeizufahren. Daraufhin kontrollierten die Einsatzkräfte den 23-jährigen Fahrer (syrische Staatsangehörigkeit) und stellten fest, dass das Auto nicht versichert war. Sie untersagten ihm die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren ein.
Im Fünfhausener Landweg bemerkten Polizisten einen Audi mit einem defekten Abblendlicht und hielten den 23-jährigen Fahrer an. Bei der weiteren Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann keine Fahrerlaubnis hat und erhielten Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte. Sie ordneten daraufhin gegen den 23-jährigen Deutschen eine Blutprobenentnahme an, leiteten ein Strafverfahren ein und untersagten die Weiterfahrt.


