Bei einer groß angelegten Kontrolle des Schwerlastverkehrs auf der Autobahn 7 hat die Hamburger Polizei am Montag zahlreiche Verstöße festgestellt. Foto: Lenthe-Medien
Bei einer groß angelegten Kontrolle des Schwerlastverkehrs auf der Autobahn 7 hat die Hamburger Polizei am Montag zahlreiche Verstöße festgestellt. Foto: Lenthe-Medien
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Laster-Kontrolle auf der A1 bei Wilhelmsburg: Über die Hälfte wurde beanstandet

Wilhelmsburg – Bei einer groß angelegten Kontrolle des Schwerlastverkehrs auf der Autobahn 1 hat die Hamburger Polizei am Montag zahlreiche Verstöße festgestellt. Zwischen 8 und 14 Uhr überprüften die Spezialisten des Verkehrsdienstes VD 4 am Rastplatz Stillhorn-West insgesamt 40 Fahrzeuge, überwiegend Lastwagen und Busse.

Unterstützt wurden die Hamburger Kräfte von rund 30 Beamten aus Niedersachsen, Mecklenburg Vorpommern und Schleswig Holstein sowie Mitarbeitenden des Amtes für Arbeitsschutz, des Zolls, der BALM und technischen Sachverständigen.

Das Ergebnis fiel deutlich aus: 29 Fahrzeuge wurden beanstandet, viele davon mehrfach. In 18 Fällen untersagten die Einsatzkräfte zunächst die Weiterfahrt.

Ein Schwerpunkt lag auf der Ladungssicherung – hier stellten die Kontrollteams 15 Verstöße fest. Zudem wurden 14 Verstöße gegen Sozialvorschriften, etwa bei Lenk- und Ruhezeiten, dokumentiert. Gegen mehrere Fahrer wurden Sicherheitsleistungen erhoben, insgesamt rund 2.500 Euro.

Besonders ins Auge fiel ein Gefahrguttransporter, dessen Tankdeckel nicht ordnungsgemäß verschlossen war. Dadurch trat eine geringe Menge Terpentin aus, die von der Feuerwehr abgestreut werden musste. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Polizei nicht.

Auch ein Transporter mit schweren Papierrollen wurde gestoppt, weil die Ladung unzureichend gesichert war. Zudem ahndeten die Beamten einen Verstoß gegen die Kabotagebestimmungen: Ein Unternehmen ohne Sitz in der EU führte innergemeinschaftliche Transporte durch. Dafür wurde eine Sicherheitsleistung von 1.300 Euro fällig.