Lebensgefahr im S-Bahnhof-Heimfeld: 53-jähriger Serbe spaziert im Gleisbereich
Zum Tatzeitpunkt fand im Bahnhof Regelbetrieb statt. Foto: cb
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Lebensgefahr im S-Bahnhof-Heimfeld: 53-jähriger Serbe spaziert im Gleisbereich

Heimfeld – Lebensgefahr im S-Bahnhof Heimfeld: Ein 53-jährgier Serbe spazierte dort am Mittwoch um 7.04 Uhr im Gleisbereich herum.

Zu diesem Zeitpunkt fand im Bahnhof Heimfeld Regelbetrieb statt, so dass folglich jederzeit ein Zug auf den betroffenen Gleisen hätte verkehren können.

Ein aufmerksamer Bahnreisender erkannte die Gefahrenlage und meldete den Vorfall an die Bundespolizei. Durch die Bundespolizei wurden kurzzeitige Stromabschaltungen sowie Streckensperrungen für die betroffenen Gleise angeordnet bis sichergestellt werden konnte, dass sich keine Person mehr im Gleisbereich befindet. Zu den bahnbetrieblichen Auswirkungen kann die Bundespolizei keine Angaben machen.

Eine umgehend durchgeführte Videosichtung bestätigte den Gleisaufenthalt. Aus der Videosichtung konnten Fahndungsbilder an die eingesetzte Bundespolizeistreife übermittelt werden.

Durch die eingesetzte Bundespolizeistreife konnte der serbische Staatsangehörige in direkter Bahnhofsnähe erkannt und festgenommen werden. In einem Präventionsgespräch mit den Bundespolizisten über die Gefahren im Gleisbereich gab der Mann zu, dass er sich im Gleisbereich befunden habe. Seinen Gleisaufenthalt hielt er für "normal". Durch die Bundespolizisten wurden dem Serben ausführlich die Gefahren im Gleisbereich erklärt.

Nach Durchführung bundespolizeilicher Maßnahmen musste der 53-Jährige wieder entlassen werden. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts "Unerlaubter Gleisaufenthalt" eröffnet.