Beamte der Bundespolizei am Bahnhof Harburg. Foto: Bundespolizei
Beamte der Bundespolizei am Bahnhof Harburg. Foto: Bundespolizei
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Mit 3,75 Promille: Mann will eigentlich nach Hause und klingelt bei der Bundespolizei

Harburg - Schwankend und lallend klingelte ein völlig betrunkener 40-jähriger Mann am Sonnabend gegen 2 Uhr beim Bundespolizeirevier im Bahnhof Harburg. Der Mann konnte kaum noch auf den Beinen stehen und sich nur noch sehr schwer artikulieren. Gestützt durch Bundespolizisten wurde der guineische Staatsangehörige in die Wache verbracht.

"Er gab zunächst an den Weg nach Hause zu suchen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,75 Promille. Auch ein Drogentest schlug positiv an“, sagt Polizeioberkommissar Rüdiger Carstens.
Daraufhin forderten die eingesetzten Bundespolizisten umgehend einen Rettungswagen an. Der Mann wurde anschließend zur kontrollierten Ausnüchterung in ein Krankenhaus verbracht.

Die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg warnt in diesem Zusammenhang: „Leider kommt es durch stark alkoholisierte Personen, verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich. Häufig gefährden sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer. In diesem Fall war der Mann bereits völlig desorientiert und nicht mehr "wegefähig"; eine sehr gefährliche Situation für den 40-Jährigen, insbesondere im Bahnbereich".