Eißendorf - Anfang Februar ist ein 24-Jähriger lebensgefährlich verletzt in der Straße Göhlbachtal in Eißendorf aufgefunden und von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus transportiert worden, wo er wenig später seinen schweren Verletzungen erlag.
Der zunächst angenommene Sachverhalt wonach sich der Geschädigte mit einem Freund an der Bushaltestelle Mehringweg getroffen habe und dort von mehreren maskierten Tätern überfallen worden sei, konnte inzwischen widerlegt werden.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden handelt es sich bei dem Fundort nicht um den eigentlichen Tatort. Es wird davon ausgegangen, dass das Opfer, nachdem ihm die Verletzungen zugefügt wurden, seitens der Täter zu dem späteren Auffindeort verbracht wurde.
Die Ermittlerinnen und Ermittler gehen davon aus, dass die Täter möglicherweise aus dem persönlichen Umfeld des Geschädigten stammen. Die Tat könnte in Zusammenhang mit Geldforderungen stehen.
Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens hat die Staatsanwaltschaft nun eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für sachdienliche Hinweise ausgesetzt.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg lobt für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ermittlung oder Ergreifung von Tatbeteiligten führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro (in Worten: fünftausend) aus. Es werden auch anonym eingehende Hinweise entgegengenommen.
Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.
Die Zuteilung und Verteilung der Belohnung erfolgen unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Polizei Hamburg wird von Ansprüchen Dritter, die sich aus der Auslobung ergeben, freigehalten.
Sachdienliche Hinweise nehmen alle Polizeidienststellen, das Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Telefonnummer 040 4286-56789 oder das Landeskriminalamt Hamburg.
