Harburg – Mehr als 1000 Kurden demonstrierten am heutigen Mittwoch von 17 bis 20 Uhr in Harburg City gegen die Angriffe auf die kurdische Autonomieregion in Syrien. Mit der Demo soll auf den Krieg gegen Kurden im Norden Syriens aufmerksam gemacht werden. Unter anderem wird ein sofortiger Stopp der Angriffe aus Rojava gefordert.
Ab 17 Uhr versammelten sich die vorwiegend jungen Menschen auf dem Seeveplatz vor dem Marktkaufcenter. Die Moorstraße wurde gesperrt und vor dem Phoenix-Center standen mehrere Mannschaftswagen der Polizei.
Vom Seeveplatz aus zogen die Teilnehmer friedlich durch die Moorstraße, Wilstorfer Straße, Krummholzberg, Bremer Straße, Knoopstraße, und über den Harburger Ring in die Lüneburger Straße. Der Aufzug ist bei der Polizei bis 20 Uhr angemeldet.
Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort, unter anderem werden Gebäude wie die Moschee am Krummholzberg von behelmten Beamten geschützt. Im Feierabendverkehr von Harburg gibt es erhebliche Probleme rund um die Harburger Innenstadt. Der Busverkehr kam teilweise zum Erliegen.
In den angrenzenden Straßen, wie etwa Göhlbachtal, Marienstraße Asbeckstraße und Wilhelmstraße ging teilweise nichts mehr und der Verkehr kam zum Erliegen. Die Nerven der Autofahrer, die von der Arbeit nach Hause wollten, lagen dementsprechend blank.



