Wegen der zunächst unklaren Gefahrenlage bereitete die Unterstützungseinheit (USE) der Hamburger Polizei einen möglichen Zugriff vor. Foto: Lenthe-Medien
Wegen der zunächst unklaren Gefahrenlage bereitete die Unterstützungseinheit (USE) der Hamburger Polizei einen möglichen Zugriff vor. Foto: Lenthe-Medien
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Schüsse mit Vogelschreck auf Kinder: Polizei setzt Spezialeinheit ein

Wilhelmsburg - Ein Zeuge alarmierte am Dienstagabend gegen 17 Uhr die Polizei, nachdem ein Mann in der Prassekstraße offenbar mit einem sogenannten Vogelschreck auf Kinder geschossen haben soll. Die Beamten konnten die Wohnung des mutmaßlichen Schützen in einem Mehrfamilienhaus in Wilhelmsburg schnell ausfindig machen.

Wegen der zunächst unklaren Gefahrenlage bereitete die Unterstützungseinheit (USE) der Hamburger Polizei einen möglichen Zugriff vor. Dazu kam es jedoch nicht: Die Wohnungstür wurde geöffnet, bevor die Spezialkräfte eingreifen mussten, wie ein Sprecher des polizeilichen Lagezentrums mitteilte.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe und trafen den mutmaßlich Tatverdächtigen (44 Jahre alt) an. Er wurde für erkennungsdienstliche Maßnahmen auf ein Polizeirevier gebracht und später wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.