Aus dem gesunkenen Wrack trat eine größere Menge Diesel aus, so dass die Feuerwehr Ölschlängel ausbrachte, um eine Ausbreitung des Ölfilms zu verhindern. Foto: Lenthe-Medien
Aus dem gesunkenen Wrack trat eine größere Menge Diesel aus, so dass die Feuerwehr Ölschlängel ausbrachte, um eine Ausbreitung des Ölfilms zu verhindern. Foto: Lenthe-Medien
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Segelyacht gesunken: Feuerwehreinsatz im Harburger Binnenhafen

Harburg - Ein Feuerwehreinsatz im Harburger Binnenhafen hat am Dienstagmittag für Aufsehen gesorgt. Gegen 11.55 Uhr wurden Einsatzkräfte zum Überwinterungshafen am Dampfschiffsweg alarmiert. Beim Eintreffen war eine rund sieben Meter lange Segelyacht mit Hilfsmotor bereits vollständig im Hafenbecken versunken.

Aus dem Wrack trat eine größere Menge Diesel aus, sodass die Feuerwehr umgehend mehrere Ölschlängel ausbrachte, um eine Ausbreitung des Ölfilms zu verhindern. Zusätzlich kamen Spezialpumpen sowie Taucher zum Einsatz. Da das Hafenbecken von einer dicken Eisschicht bedeckt war, musste ein Eisbrecher anrücken, um sicheres Arbeiten zu ermöglichen.

Die Bergung des Bootes gestaltete sich jedoch schwieriger als zunächst angenommen. Wegen der massiven Eisdecke können Feuerwehrtaucher nicht in die kalte Süderelbe steigen. Die Feuerwehr entschied daher, das Wrack nicht selbst zu heben. Eine Fachfirma soll die Bergung am Mittwoch übernehmen.