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Die Bedeutung von Selfcare im Alltag

Ratgeber- Zwischen Termindruck, Handy und jederzeit bereit, bleibt Selbstfürsorge im Alltag leicht auf der Strecke. Fachleute für psychische Gesundheit wissen: Selfcare ist ein wichtiger Baustein, um langfristig leistungsfähig zu bleiben und besser mit Belastungen umzugehen.

Was bedeutet Selfcare eigentlich?
Die Selbstfürsorge ist ein aktiver, bewusster Prozess, in welchem die Menschen für ihr körperliches, seelisches und geistiges Wohl sorgen. Dazu gehört, dass man genug schläft und richtig isst, dass man sich genügend körperlich betätigt und gesunde soziale Beziehungen unterhält, dass man sich von Zeit zu Zeit auch erholen darf und dass man weiß, wie man mit seinen Grenzen umgehen kann. Die Weltgesundheitsorganisation definiert Selbsthilfe als die Fähigkeit, die eigene Gesundheit zu fördern, Krankheiten vorzubeugen und mit gesundheitlichen Einschränkungen umzugehen. Selbsthilfe heißt also nicht, sich selbst zu optimieren; es ist vielmehr ein realitätsbewusster und respektvoller Umgang mit seinen eigenen Ressourcen, ein Ausbalancieren von Belastung und (Wieder-)Erholung.

Selfcare steigern, Stress reduzieren, Resilienz stärken
Wer regelmäßig Pausen einlegt, hin und wieder Entspannungstechniken anwendet oder Bewegung in den Alltag integriert, dämpft damit eindeutig die Ausschüttung von Stresshormonen und stabilisiert die eigene Stimmung.
Selbstfürsorge ist eine der Grundlagen der Resilienz, also der Fähigkeit, mit Krisen und Rückschlägen umzugehen. Ein waches Auge auf Warnsignale wie nachhaltige Erschöpfung, Schlafstörungen oder Reizbarkeit sowie ein rechtzeitiges Gegensteuern können verhindern, dass alltägliche Belastungen in ernsthafte psychische Erkrankungen übergehen.
Selbstfürsorge zeigt sich dabei nicht nur in mentalen Strategien, sondern auch in den täglichen Routinen der Körper und Hautpflege. Chronischer Stress kann die Hautbarriere schwächen, Entzündungen fördern und jede Hautkrankheit von Akne über Ekzeme bis hin zur Rosacea verstärken. Immer mehr werden deshalb strukturierte Pflegerituale auch als Selbstfürsorge verstanden. So schafft eine tägliche Skincare‑Routine wiederkehrende Momente, in denen Aufmerksamkeit gezielt auf den eigenen Körper gelenkt werden kann und so ein Gefühl von Kontrolle und Stabilität gefördert wird. Professionelle Behandlungen in Kosmetikstudios in Hamburg oder anderen Städten können sinnvoll sein, wenn sie auf Hauttyp, bestehende Dermatose und individuelle Belastung abgestimmt sind. Schon eine schonende Reinigung und barriereunterstützende Pflege kann dabei helfen, die Haut gegenüber Umwelt- und Arbeitsbelastungen widerstandsfähiger zu machen. Die Abstimmung von Produkten und Behandlungen auf dermatologische Hinweise ist besonders bei sensibler und vorgeschädigter Haut ein ganz wesentlicher Punkt verantwortungsvoller Selfcare.

Selbstfürsorge im städtischen Alltag
Regelmäßige Routinen und Rituale sind in dem städtischen Alltag mit seinen Pendelwegen, Schichtdiensten und wechselnden Arbeitszeiten nur schwer unterzubringen. Daher gibt es vermehrt Programme zur Stressprävention und Selbstfürsorge, für Beratungsangebote, Achtsamkeitskurse und Bewegungsprogramme. Kleine Bausteine, die sich einfach in den Alltag einfügen lassen, sind wertvoll: feste Zeiten ohne Bildschirm, kurze Spaziergänge, Entspannungsübungen, einfach gestaltete Pflegerituale am Morgen oder Abend. Entscheidend ist weniger die Zeitdauer, als die Regelmäßigkeit, dass Selfcare nicht nur einmal gelegentlich zur Sprache kommt, sondern stabiler Bestandteil des Tagesablaufs wird.

Abschließende Gedanken
Selfcare ist keine Zusatzaufgabe für freie Tage, sondern eine Grundhaltung, die sich schon in vielen kleinen Entscheidungen des Alltags zeigt. Wenn die eigenen Bedürfnisse ernst genommen werden, Routinen entwickelt werden und bei Bedarf auch professionelle Unterstützung in Anspruch genommen wird, dann wird nicht nur kurzfristig etwas für das Wohlbefinden getan, sondern auch langfristig in die körperliche und seelische Gesundheit investiert.