Harburg - Nach den Weltmeisterschaften Indoor der Profis Mitte März in Toruń (Polen) stand eine Woche später die europäische Bühne für die Masters-Leichtathletik im Fokus – mit erfreulichen Ergebnissen für Grün-Weiss Harburg.
Mit Wiebke Baseda (W65) und Tanja Hecht (W55) waren gleich zwei Athletinnen des SV Grün-Weiss Harburgs vertreten. Für Baseda war es bereits die dritte Teilnahme in Toruń, und erneut zeigte sie sich beeindruckt von Organisation und Atmosphäre der Titelkämpfe.
Sprint-Spezialistin Tanja Hecht überzeugte vor allem über 60 Meter: Sie erreichte das Finale und belegte dort einen starken siebten Platz – damit zählt sie zu den schnellsten Sprinterinnen Europas in ihrer Altersklasse. Über 200 Meter verpasste sie den Finaleinzug nur knapp, wurde jedoch für die 4x200-Meter-Staffel sowie die Mixed-Staffel nominiert. In beiden Wettbewerben lief sie mit ihren Teams auf einen guten vierten Platz.
Wiebke Baseda trat im 60-Meter-Hürdenlauf an, kam jedoch nach gutem Beginn aus dem Rhythmus und musste sich mit Rang sieben zufriedengeben. Besser lief es in ihrer Paradedisziplin, dem Speerwurf: Nach zwei ungültigen Versuchen kämpfte sie sich mit dem dritten Wurf ins Finale und sicherte sich dort mit 25,12 Metern die Bronzemedaille.
Für das sportliche Highlight sorgte schließlich die 4x200-Meter-Staffel, in der Baseda gemeinsam mit ihrem Team in 2:09,93 Minuten die Goldmedaille gewann – nur knapp hinter dem Europarekord und vor der Konkurrenz aus Großbritannien.
Mit starken Platzierungen und einer Goldmedaille im Gepäck kehrten die Harburger Athletinnen zufrieden zurück und richten ihren Blick nun auf die kommende Freiluftsaison.

