Harburg – Die ADAC-Cyclassics rollten am Sonntag durch Harburg Stadt und Land – und die Fans am Straßenrand bereiteten den 200 Profis und den 12000 Jedermann-Fahrern einen tollen Empfang. Viele Menschen standen am Straßenrand und jubelten den Fahrern zu.
Die Strecke in Harburg führte über Ehestorfer Weg, Eißendorfer Straße, Harburger Ring, Seehafenbrücke, Seehafenstraße, Moorburger Straße und Fürstenmoordamm in Richtung Köhlbrandbrücke.
Die Radfahrer hatten an diesem Tag Vorfahrt: Die Straßen waren von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr für den Verkehr gesperrt, was nicht bei allen auf Verständnis stieß.
Ein Hauch von Tour de France wehte bei der Durchfahrt der Profis durch Stadt und Land: Viele Motorräder, Begleitfahrzeuge und Mannschaftswagen begleiteten die Sportler.
Das Profi-Rennen wurde von Paul Magnier (Soudal Quick-Step) gewonnen. Nach fünf Waseberg-Passagen und gut 205 Kilometern setzte sich der Franzose auf der Mönckebergstraße im Sprint durch.
Das Radsportereignis wurde vom Tod eines 70-jährigen Teilnehmers des Jedermann-Rennens überschattet. Der Mann hatte kurz nach dem Start einen Schwächeanfall erlitten und war gestürzt.
Rettungskräfte animierten den Mann neben der Strecke, er starb jedoch später im Krankenhaus.

Das Fahrerfeld biegt in den Ehestorfer Weg ein.

Fans und Jubel bei der Durchfahrt an der Jahnhöhe.

Der Pulk der Jedermänner vor den Toren Harburgs

Die Führungsgruppe der Profis.

Tempo 30 galt für die Radfahrer in der Eißendorfer Straße nicht an diesem Tag.

Die Fahrer werden in Eißendorf an einer Verkehrsinsel vorbeigeleitet.

Für Ersatzräder ist gesorgt: Die Materialwagen beim Profi-Feld.


