ETV-Mittelblockerin Alexa Thaden wurde im Spiel gegen Suhl zur wertvollsten Spielerin in Silber gewählt. Foto: Justus Stegemann
ETV-Mittelblockerin Alexa Thaden wurde im Spiel gegen Suhl zur wertvollsten Spielerin in Silber gewählt. Foto: Justus Stegemann
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Volleyball-Bundesliga: Pokalsieger Suhl lässt ETV in der CU-Arena keine Chance

Neugraben - Die frischgebackenen Pokalsiegerinnen des VfB Suhl Thüringen haben in der Neugrabener CU-Arena am Samstagabend ihre sehr gute Form unterstrichen und gewannen gegen die ETV-Volleys mit 3:0 (19:25 12:25). Das 80-minütige Match vor 686 Zuschauenden war insgesamt eine einseitige Partie, in der der VfB Suhl seine individuelle Klasse ausspielte und den ETVerinnen insgesamt keine Chance ließ. Das ETV-Team bleibt damit mit nur fünf Punkten aus 19 Partien Tabellenschlusslicht der 1. Bundesliga, Suhl bleibt auf dem 3. Tabellenplatz.

Kim Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball-Bundesliga ehrte die wertvollsten Spielerinnen des Spiels: MVP in Silber wurde die ETVerin Alexa Thaden, zur MVP in Gold wurde die Suhlerin Mackenzie Foley gewählt.
Im ersten Durchgang kamen die ETV-Volleys nach anfänglichen Schwierigkeiten gut ins Spiel (4:5) und brachten den klar gespielten Suhler Angriffen viel Engagement und Kampfgeist entgegen (6:6). Alexa Thaden konnte sogar mit einem Ass einen zwischenzeitlichen Zwei-Punkte-Vorsprung herstellen, den Suhl jedoch schnell wieder egalisierte (8:8).

Die ETVerinnen legten jedoch nach (12:10), so dass Suhls Cheftrainer Laszlo Hollosy die erste Auszeit nahm. Suhl spielte nun konsequenter im Angriff und im Block, so dass es schnell 14:18 hieß und nun die ETVer Seite die Auszeit nahm. Doch der Vier-Punkte-Vorsprung Suhls wurde sogar noch ausgebaut, so dass ETV-Chefcoach Markus Friedrich schnell die zweite Auszeit hinterherschob (16:21). Doch auch diese verpuffte, so dass Suhl mit sieben Satzbällen (16:24) aufschlug. Zwar konnte der ETV zwei abwehren, den ersten Satzgewinn Suhls jedoch nicht abwenden (19:25).

Im zweiten Durchgang nahmen die Frauen aus Thüringen die Energie aus dem ersten Satz direkt mit und führten schnell (2:5), doch der ETV kämpfte um jeden Ball und blieb dran (5:6). Die individuelle Klasse Suhls blitze jedoch immer wieder auf und trotz des Gegenhaltens der Gastgeberinnen bauten die Suhlerinnen ihren Vorsprung sukzessive aus (6:10), weshalb Friedrich seine Spielerinnen wieder zur Auszeit bat.

Jetzt machte das ETVTeam jedoch zu viele einfache Fehler, so dass der VfB weiter davonziehen konnte (7:14). Beim 8:16 nahm Friedrich die zweite Auszeit, doch Suhl spielte weiter seine Routine und Sicherheit im Angriff aus (10:24) und entschied – auch wenn der ETV noch zwei Satzbälle abwehren konnte – den zweiten Satz für sich (12:25).

Auch im dritten Durchgang gelang dem ETV-Team nicht der rechte Zugriff zum Spiel (1:5; 3:7) und Chefcoach Friedrich nahm die erste Auszeit (3:9). Während Suhl das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen wenig ausmachte, fiel dem ETV gegen die eingespielten Angriffe der Thüringerinnen kein Gegenmittel ein (3:12), weshalb Friedrich gleich die zweite Auszeit hinterherschob (3:14). Durch Angriffspunkte von Lina Köster, Anna Hartig sowie zwei Asse von Fiona Dittmann konnte der ETV zwar etwas fürs Punktekonto tun (8:16) und wieder ein bisschen Zugriff aus Spiel erlangen (12:21), doch die solide Suhler Führung blieb ungefährdet (14:24). Dieses Mal war es direkt der erste Satzball und gleichzeitig Matchball, den Suhl verwandeln konnte (14:25).

Am kommenden Samstag, 14. März, ab 18 Uhr findet das letzte Saisonspiel der ETV-Volleys gegen den VC Wiesbaden in der CU-Arena statt. Hier gibt es Tickets: https://www.etv-hamburg.de/de/tickets/