Harburg. Autofahrer müssen sich am kommenden Wochenende auf erhebliche Verkehrsbehinderungen im Hamburger Süden einstellen. Wegen umfangreicher Bau- und Wartungsarbeiten wird die A7 von Freitag, 25. Septembe, 22 Uhr, bis Montag, 28. September,, 5 Uhr, in beide Richtungen vollständig gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Stellingen (26) und Heimfeld (32) – einschließlich des Elbtunnels.
55 Stunden Vollsperrung – wichtige Arbeiten am Deckel Altona und der K20
Die Autobahn GmbH Nord nutzt die Sperrpause für mehrere zentrale Maßnahmen. Dazu zählen Restarbeiten zur Verkehrsfreigabe der K20 Hochstraße Elbmarsch, Arbeiten am Deckel Altona sowie zusätzliche Wartungsarbeiten, die sonst zu längerfristigen Einschränkungen führen würden.
Mit der Freigabe der nun achtstreifigen K20 Hochstraße Elbmarsch wird ein bedeutender Meilenstein erreicht: Die rund vier Kilometer lange Hochstraße, Deutschlands längste Autobahnbrücke, schließt künftig die Lücke zwischen dem Elbtunnel und dem geplanten Autobahnkreuz Hamburg Hafen.
Frühe Rampensperrungen ab Freitagabend
Bereits ab 21 Uhr am Freitag beginnen die Sperrungen der Auffahrten und Abfahrten an mehreren Anschlussstellen, darunter:
• HH Waltershof (30)
• HH Hausbruch (31)
• HH Heimfeld (32, Richtung Norden)
Besonders betroffen ist die Anschlussstelle HH Volkspark (27): Sie wird bereits ab Freitag, 25. September, 5 Uhr, für Arbeiten am Deckel Altona gesperrt. Richtung Norden sind Auffahrt und Abfahrt geschlossen, Richtung Süden die Auffahrt. Lediglich die Abfahrt aus Norden kommend in Richtung Arena/Stadion bleibt bis 21 Uhr möglich.
Empfohlene Umleitungen – großräumig ausweichen
Für den überregionalen Verkehr wird eine weiträumige Umfahrung über A1, A21 und B205 eingerichtet. Die Wegweisung erfolgt über LED Beschilderungen der Netzbeeinflussungsanlagen. Lokale Hinweistafeln leiten Verkehrsteilnehmende ab HH Schnelsen Nord, HH Schnelsen, HH Stellingen und HH Heimfeld in Richtung Elbbrücken.
Die Autobahn GmbH empfiehlt ausdrücklich, Hamburg an diesem Wochenende großräumig zu umfahren, da im gesamten Stadtgebiet mit erheblichen Staus zu rechnen ist.

