Harburg - In den Internationalen Wochen gegen Rassismus Harburg und Süderelbe setzen Bücherhalle, KiTas, Kulturbetriebe und Jugendclubs mit ihren Aktionen und Veranstaltungen klare Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung im Bezirk Harburg. Vom 16. bis 29. März ist ein umfangreiches Programm geplant.
Mehr als 15 Vereine, Initiativen und Engagierte haben sich auf den Teilnahmeaufruf der Lokalen Partnerschaften für Demokratie Harburg & Süderelbe im vergangenen Jahr gemeldet und eine Förderung für ihr Projekt beantragt.
Vom 16. bis zum 29. März 2026 können alle Interessierten Lesungen besuchen, an kreativen Workshops teilnehmen oder sich Aufführungen und Kunst anschauen. Die meisten Veranstaltungen können ohne Voranmeldung kostenlos besucht werden und bieten auch eine Möglichkeit des Austauschs und der Vernetzung. Das Programm und weitere Infos sind unter www.iwgr-harburg-suederelbe.de abrufbar.
Christian Carstensen, Bezirksamtsleiter Harburg: „Wer in Harburg lebt, arbeitet, lernt oder seine Kinder großzieht, muss sich jederzeit sicher fühlen - unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Religion. Das ist Aufgabe und Anspruch nicht nur an Politik und Verwaltung, sondern an alle Harburgerinnen und Harburger. Dazu leistet das Vereinsleben im Bezirk einen täglichen Beitrag und die Internationalen Wochen gegen Rassismus bieten dafür noch einmal einen besonderen Rahmen. Ich danke allen Beteiligten und hoffe auf interessante Veranstaltungen und Diskussionen.“
Hintergrund:
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind bundesweite Aktionswochen, die seit Mitte der 2000er Jahre rund um den 21. März (Internationaler Tag gegen Rassismus) stattfinden. Sie werden koordiniert von der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die auch das Motto vorschlägt. Das diesjährige Motto lautet: „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“.
Der Bezirk Harburg beteiligt sich zum fünften Mal mit einem eigenen Programm an diesen Aktionswochen.
Die Projekte im Rahmen der IWgR werden durch die Lokalen Partnerschaften für Demokratie Harburg & Süderelbe gefördert. Die Lokalen Partnerschaften für Demokratie Harburg & Süderelbe sind Projekte des Bezirksamts Harburg im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! Die Koordinierungs- und Fachstelle wird von der Lawaetz-Stiftung umgesetzt.



