Harburg – Nach einem Jahr Pause wurde am Dienstag eine schöne Tradition fortgesetzt: Die Sternsinger der Pfarrei St. Maximilian Kolbe statteten dem Harburger Rathaus einen Besuch ab und brachten den traditionellen Segen ins Haus.
Rund um den Dreikönigstag sind die Sternsinger unterwegs. Auch in Harburg sind sie gefragt: „Wir machen in diesem Jahr in Harburg rund 80 Hausbesuche“, sagt Organisatorin Birgit Mittag. In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ und dafür wird bundesweit Geld von den Sternsingern gesammelt.
Empfangen wurden die Sternsinger von Bezirksamtsleiter Christian Carstensen, den Dezernenten Anke Jobmann und Christian Queckenstedt, sowie zahlreichen Mitarbeitern des Bezirksamts.
Es wurden mehrere Lieder gesunden und der traditionellen Segen an die Tür des Sitzungssaals geschrieben. Zudem erklärten die Kinder den Erwachsenen das Motto der diesjährigen Spendensammlung, denn in vielen Teilen der Welt müssen Kinder immer noch arbeiten und können nicht in die Schule gehen.
Dieses Mal war es die zehnjährige Lara, die verkleidet als König Balthasar (Foto unten), die Leiter emporkletterte und das Kreidezeichen „20*C+M+B+26“ - „Christus Mansionem Benedicat - Christus segne dieses Haus“ - an die hölzerne Tür des großen Sitzungssaals schrieb.
Die Aktion wird auch in den nächsten Tagen fortgesetzt: Unter anderem stehen noch die Besuche im Heimfelder Privathotel Lindtner, bei den Rotariern und der Harburger Schützengilde auf dem Programm der Harburger Sternsinger.
Die zehnjährige Lara, verkleidet als König Balthasar, schrieb das Kreidezeichen „20*C+M+B+26“ an die hölzerne Tür des großen Sitzungssaals. Foto: cb
