An vielen Ecken in Harburg ein Problem: Böllermüll am Neujahrsmorgen. Foto: Christian Bittcher
An vielen Ecken in Harburg ein Problem: Böllermüll am Neujahrsmorgen. Foto: Christian Bittcher
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Böllermüll richtig entsorgen: So kann man der Stadtreinigung helfen

Harburg - Kaum ist die letzte Rakete am Himmel verglüht, rückt das „TeamOrange“ in den frühen Morgenstunden des 1. Januars 2026 aus, um mit der Beseitigung der Feuerwerksreste zu beginnen. Die Mitarbeitenden der Stadtreinigung Hamburg (SRH) sind auf Flächen an den Landungsbrücken, am Fischmarkt, auf der Reeperbahn, in Fußgängerzonen der Harburger Innenstadt sowie in einigen Grünanlagen unterwegs. Um den Kollegen die Arbeit zu ermöglichen, ist die SRH auf die Mithilfe aller Hamburger angewiesen.

Für die Neujahrsreinigung kommen neben den altbewährten manuellen Methoden, wie Besen und Schaufel, auch Kehrmaschinen zum Einsatz. Flaschen und Feuerwerksbatterien können für die Fahrzeuge zu echten Hindernissen werden.

Denn diese verstopfen die Saugschläuche der großen SRH-Kehrmaschinen. Die Reinigungskräfte müssen sich für jedes einzelne Stück dieser Abfälle bücken und sie manuell entfernen. Flaschen, Glasscherben und Reste der Feuerwerksbatterien auf Fahrbahnen sind zudem eine ernsthafte Gefahr: Fährt ein Fahrzeug über leere Flaschen, können sie zu Geschossen werden und Passanten verletzen oder zu Beschädigungen an anderen Fahrzeugen führen. Glassplitter sind zudem ein Ärgernis für Fahrradfahrende und gefährden Tiere.

Die SRH bittet deshalb darum, dass:

- abgebrannte Feuerwerksbatterien unmittelbar nach Benutzung wieder mitgenommen und nach dem Abkühlen in den schwarzen Restmülltonnen entsorgt werden.

- leere Flaschen in die Altglas Container geworfen werden.

- abgebrannte und erkaltete Feuerwerksreste in der schwarzen Restmülltonne entsorgt werden.

Für alle nicht während der Sofortmaßnahme gesäuberten Flächen gilt: Die SRH reinigt Fahrbahnen, Grünanlagen und Gehwege im Rahmen der regelmäßigen Reinigung. Die Gehwegreinigung findet allerdings nur dort statt, wo

Anlieger Gehwegreinigungsgebühren bezahlen. Auf allen anderen Gehwegen sind die Anwohner selbst für die Entfernung von Böllerresten und Abfällen verantwortlich, auch wenn sie nicht die Verursacher der Verschmutzung sind.