Harburg - Die angekündigte Hitzewelle mit Temperaturen von deutlich über 35 Grad und ausbleibenden Niederschlägen lässt die Wald- und Vegetationsbrandgefahr in den kommenden Tagen erheblich ansteigen.
Bereits ein kleiner Funke kann ausreichen, um trockenes Gras, Unterholz oder Waldflächen in Brand zu setzen, wanrt die Feuerwehr. Aktuelle Prognosen gehen in vielen Regionen von einer hohen bis sehr hohen Waldbrandgefahr aus.
Die Feuerwehr des Landkreises Harburg appelliert daher eindringlich an alle Bürger, besonders umsichtig zu handeln und jede vermeidbare Brandgefahr zu vermeiden.
Zu den wichtigsten Verhaltensregeln gehören:
- Kein offenes Feuer in oder an Wäldern sowie auf trockenen Wiesen und Feldern entzünden.
- Grillen ausschließlich an ausdrücklich dafür freigegebenen Plätzen
- Keine Zigaretten oder Streichhölzer achtlos wegwerfen.
- Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nicht auf trockenem Gras abstellen.
Heiße Fahrzeugteile können ausreichen, um einen Brand zu verursachen.
- Bereits kleinste Rauchentwicklungen oder Brände sofort über den
- Notruf 112 melden. Je früher die Feuerwehr alarmiert wird, desto größer sind
die Chancen, einen Brand schnell unter Kontrolle zu bringen.
- Besonders warnen die Feuerwehren außerdem vor dem Einsatz von Gasbrennern
zur Unkrautbeseitigung. Die dabei entstehende Hitze kann trockenes Gras,
- Mulch, Hecken oder andere brennbare Materialien entzünden. Häufig entwickeln
sich Schwelbrände zunächst unbemerkt und breiten sich erst Minuten oder
sogar Stunden später zu größeren Bränden aus. Immer wieder müssen
Feuerwehren zu Bränden ausrücken, die durch den leichtfertigen Einsatz
solcher Geräte verursacht wurden.
Gerade während der aktuellen Trockenperiode sollte daher vollständig auf den
Einsatz von Abflammgeräten verzichtet werden. Mechanische Verfahren oder das
Entfernen von Unkraut per Hand sind derzeit die deutlich sicherere
Alternative.


