Gesungen wurde vor der Tür: Sternsinger bringen Segen ins Harburger Rathaus
Nach einem Jahr Corona-Pause besuchten die Sternsinger wieder das Harburger Rathaus. Foto: Christian Bittcher
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Gesungen wurde vor der Tür: Sternsinger bringen Segen ins Harburger Rathaus

Harburg – Nach einem Jahr Corona-Pause waren die Sternsinger der Katholischen Pfarrei St. Maximilian Kolbe am Dienstag zu Gast im Harburger Rathaus. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+22“ bringen die Mädchen und Jungen in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln Spenden für gleichaltrige Kinder in Not.

Empfangen wurden sie in diesem Jahr vom stellvertretenden Bezirksamtsleiter Dierk Trispel, da Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen Urlaub hatte. Und auch sonst war einiges anders: Das Sternsingerlied "Seht ihr unsern Stern dort stehen" wurde vor der Tür des Rathauses angestimmt und bevor es ins Rathaus ging, setzten alle Beteiligten ihre Masken auf.

„Normalerweise bekommen große Institutionen wie Hotels, Vereine und Firmen in diesem Jahr wegen Corona keinen Hausbesuch, sondern nur Segenstütchen zugeschickt“, sagte Organisatorin Birgit Masur. „Das wir im Harburger Rathaus sind, ist die große Ausnahme.“

{image}In die Rolle der Sternsinger schlüpften in diesem Jahr die Kinder der 3a der Katholischen Schule Harburg. Die neunjährige Ayomide kletterte in diesem Jahr auf die Leiter und schrieb in gut zwei Meter Höhe das Kreidezeichen „20*C+M+B+22“ an die große Holztür zum Sitzungssaal. Zudem wurde das Zeichen auch an den Haupteingang geschrieben.

Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gesund werden – Gesund bleiben, ein Kinderrecht weltweit“.  In vielen Ländern des Globalen Südens ist die Kindergesundheit aufgrund schwacher Gesundheitssysteme und fehlender sozialer Sicherung stark gefährdet. Nicht nur Dierk Trispel steckte Geld in die Spendenbox – auch einige Menschen vor dem Rathaus spendeten für die Kinder in Not.  (cb){image}{image}