Die Preisträgerinnen und Preisträger und Laudatoren in der Buchholzer Empore. Foto: Zukunftswerkstatt Buchholz, Emily Püschel
Die Preisträgerinnen und Preisträger und Laudatoren in der Buchholzer Empore. Foto: Zukunftswerkstatt Buchholz, Emily Püschel
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Heiner-Schönecke-Preis 2026: Viel Applaus für innovative MINT-Ideen

Buchholz - Rund 200 Gäste, darunter etwa 100 Schülerinnen und Schüler, haben in der Empore Buchholz die Verleihung des Heiner-Schönecke-Preises 2026 gefeiert. Anlass war auch der 80. Geburtstag des Namensgebers. Unter dem Motto „MINT mal anders – ein Science Slam“ präsentierten Jugendliche ihre Projekte in unterhaltsamer Form. Durch das Programm führte Christoph Reise.

Seit 2019 wird der Preis alle zwei Jahre vom ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke ausgelobt, um innovative MINT-Ideen im Landkreis Harburg zu fördern. In diesem Jahr traten 13 Teams aus den Jahrgängen 5 bis 12 an. Die Jury aus Vertretern von Wirtschaft, Schule, Ehrenamt und Wissenschaft würdigte insbesondere Kreativität und verständliche Präsentationen.

So stellte Charlotte Büchling vom Buchholzer Gymnasium Am Kattenberge in ihrem Beitrag die ebenso einfache wie faszinierende Frage: „Warum weiß mein Gehirn, was ich heute gefrühstückt habe – ich aber nicht?“

Eine unterhaltsame Präsentation und ein imaginäres Experiment über die Zusammenhänge des Großhirns, dem Kleinhirn und dem Hirnstamm. Was sind die Aufgaben und die Funktionsweise unserer verschiedenen Gehirnbereiche. „Das Bewusstsein befindet sich nur im Großhirn, kann also nicht die inneren Körperfunktionen beeinflussen, da es da nicht hinkommt, und deshalb wissen wir nicht, was in unserem Körper passiert, unser Stammhirn aber schon.“ Charlotte Büchling erhielt für ihren Beitrag den 2. Platz und 1.000 Euro.

Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums Buchholz mit dem 1. Platz und einem Preisgeld von 2.000 Euro belohnt. Der 3. Platz mit 500 Euro ging an eine 16-köpfige Schülergruppe des 12. Jahrgangs des Gymnasiums Hittfeld.