Harburg - Mit der neuen Ausstellung „hot stuff - Archäologie des Alltags“ feiert das Archäologische Museum in Harburg
ab Donnerstag, 31. Oktober, ein Revival der 70er-Jahre bis 2000er-Jahre. Besonderes Highlight: Am Reformationstag gewährt das Harburger Museum - ebenso wie viele andere Hamburger Museen - allen Gästen freien Eintritt in die neue Sonderausstellung.
War nicht eben erst der Walkman noch der letzte Schrei? War der 386er-Rechner wirklich vor 30 Jahren aktuell? Und gespeichert wurde auf Diskette? Hatte mein letztes Mobiltelefon nicht noch Tasten? Und wann war ich zuletzt in einer Telefonzelle? Einer was?!
"Diese Ausstellung ist komplett unser eigenes Projekt", sagte Museumsdirektor Rainer-Maria Weiss, und fügt hinzu: "Sie ist als Wanderausstellung konzipiert und wird die nächsten Jahre in ganz Deutschland zu sehen sein."
In der Ausstellung können die Besucher selbst zum Museumsführer werden, vertrauten Objekten aus der eigenen Vergangenheit wieder begegnen und persönliche Erinnerungen austauschen. Wer könnte der jungen Generation besser das Lebensgefühl unserer jüngsten Vergangenheit vermitteln als die Eltern und Großeltern - viele Stationen zum Anfassen, Ausprobieren, Lauschen und Staunen laden dazu ein.
Die neue Sonderausstellung des Archäologischen Museums Hamburg widmet sich auf unterhaltsame Weise der archäologischen Erkenntnis, dass seit tausenden Jahren Weiterentwicklungen zum Leben gehörten, Neuentwicklungen immer schon das Altbewährte abgelöst haben. Die Sonderausstellung lädt zum Anfassen, Mitmachen und Gestalten ein. Die Besucher werden selbst Teil der Ausstellung, indem sie die Objekte benutzen und erklären.
Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder- und Jugendliche unter 18 Jahren frei, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Die Ausstellung wird bis 26. April am Museumsplatz 2 in Harburg gezeigt. (cb)

Früher gab es Kaugummiautomaten an jeder Ecke: Michael Merkel kauft sich eine farbige Kugel. Foto: Christian Bittcher

Die Ausstellungsmacher vor dem Hot-Stuff-Plakat: Michael Merkel, Emilia Dubiel, Caspar Pichner und Rainer-Maria Weiss. Foto: Christian Bittcher

