DRK-Stadtteiltreff-Leiterin Katharina Kellermeier (re.) und Jonas Luke, der den Treffpunkt für queere Senioren und Seniorinnen initiiert hat, freuen sich auf möglichst viele Interessierte. Foto: DRK-Harburg
DRK-Stadtteiltreff-Leiterin Katharina Kellermeier (re.) und Jonas Luke, der den Treffpunkt für queere Senioren und Seniorinnen initiiert hat, freuen sich auf möglichst viele Interessierte. Foto: DRK-Harburg
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Klönschnack unterm Regenbogen: DRK eröffnet Treffpunkt für queere Senioren

Harburg - Gerade erst wurde der Harburger DRK-Stadtteiltreff "Mittendrin" unter großem Zuspruch eröffnet, da feiert dort bereits am kommenden Mittwoch, den 4. Februar, ein ganz besonderes Projekt im Hamburger Süden Premiere: Der "Klönschnack unterm Regenbogen" lädt queere Seniorinnen und Senioren zum gemeinsamen Austausch ein. Beginn ist um 16 Uhr.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt für ein monatliches Treffen, das sich gezielt an lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche ältere Menschen aus Harburg richtet. Ziel ist es, einen festen Ort für Begegnung und Vernetzung innerhalb der queeren Community südlich der Elbe zu etablieren.

Die barrierefreien Räumlichkeiten befinden sich direkt an der Bushaltestelle Harburger Ring, im ehemaligen "Schwester Henny"-Shop.

Die Initiative entstand aus einer Vorbereitungsrunde unter Beteiligung interessierter Harburgerinnen und Harburger, Teilnehmenden der Gruppe "SüdGays" sowie Mitarbeitenden der Projekte "Älter werden unterm Regenbogen" und des "Projekts zur hauptamtlichen Unterstützung der offenen Senioren*innenarbeit" des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Unterstützt wird das Vorhaben maßgeblich durch den DRK-Stadtteiltreff in Harburg, der erst eine Woche zuvor am neuen Standort im Harburger Ring 8-10 eröffnet hatte.

Zum ersten Termin stellt sich das Organisationsteam den Gästen vor. Für die kulturelle Umrahmung sorgt die "sprechende Jukebox" Doris Hudson mit Anekdoten und Musikbeiträgen. Im Mittelpunkt stehen das gegenseitige Kennenlernen und der persönliche Austausch. Die künftige inhaltliche Gestaltung der Folgetermine wird schrittweise gemeinsam mit den Teilnehmern entwickelt.

Interessierte sind herzlich eingeladen, ohne Voranmeldung vorbeizukommen. Während der Auftakt kostenfrei ist, wird ab dem zweiten Termin ein Kostenbeitrag von 3 Euro für die Bewirtung mit Kaffee und Gebäck erhoben.