Heimfeld - Ein ungewöhnlicher Vorfall hat gestern für Aufsehen auf dem Schulgelände des Heimfelder Friedrich-Ebert-Gymnasiums ausgelöst. Während eines Spanischkurses im Innenhof bemerkten Schülerinnen und Schüler eine Enten-Mama mit ihren acht Küken, die sich vor der Friedrich-Ebert-Halle aufhielt.
Da das Schulgelände für die Tiere erhebliche Gefahren birgt, wurde umgehend Hilfe organisiert. Gemeinsam mit Philipp Euler-Feil und Marcel Mertins, Schülerinnen und Schülern der Klasse 8T1 sowie dem Spanisch-Kurs wurde versucht, die Entenfamilie einzufangen und sicher zum Teich in Schwarzenberg zurückzubringen.
Die Rettungsaktion gestaltete sich jedoch schwieriger als zunächst erwartet. Die Enten-Mama versuchte instinktiv, ihre Küken zu schützen, und flog schließlich über das Schulgelände davon. Die Küken konnten nach und nach eingesammelt werden, wobei insbesondere eines der Jungtiere die Helferinnen und Helfer vor eine besondere Herausforderung stellte. Aufgrund seiner Schnelligkeit waren mehrere Personen erforderlich, um es schließlich einzufangen.
Nachdem alle acht Küken gesichert worden waren, brachte Philipp Euler-Feil sie zurück zum Teich am Schwarzenberg. Ob die Enten-Mama ihre Küken später wiedergefunden hat, ist nicht bekannt. Die Beteiligten hoffen jedoch, dass die Entenfamilie wieder zusammengefunden hat.
Die außergewöhnliche Rettungsaktion zeigte eindrucksvoll, wie engagiert und emphatisch Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte gemeinsam handeln, wenn Hilfe benötigt wird. Für alle Beteiligten wird dieser besondere Tag sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

