Sonderbares vom Sunderweg: Die Straße ist zu gefährlich für die Müllabfuhr
Jeden Mittwoch das gleiche Bild: Die Anwohner müssen ihre schweren Mülltonnen die sehr steile und eben auch steinige Straße hochziehen. Foto: pr
Jeden Mittwoch das gleiche Bild: Die Anwohner müssen ihre schweren Mülltonnen die sehr steile und eben auch steinige Straße hochziehen. Foto: pr
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Sonderbares vom Sunderweg: Die Straße ist zu gefährlich für die Müllabfuhr

Eißendorf – Sonderbares vom Sunderweg: Die Hamburger Stadtreinigung holt die Mülltonnen der Bewohner nicht mehr ab und hat einen Sammelplatz oben an der Straße eingerichtet. Der Grund: Die Straße ist aufgrund der Schlaglöcher zu gefährlich.

Jeden Mittwoch das gleiche Bild: Die Anwohner, viele von Ihnen sind nicht mehr die jüngsten, müssen ihre schweren Mülltonnen, die sehr steile und eben auch steinige Straße hochziehen, weil die Stadtreinigung die Tonnen nur noch bis Hausnummer 3 abholt. „Vor allem für die Älteren ist es unzumutbar, die Mülltonnen bis zu 200 Meter die Straße bis zum Sammelplatz zu ziehen“, sagt eine Anwohnerin.

„Es ist korrekt, dass die Stadtreinigung Hamburg aufgrund von Sicherheitsbedenken, die Straße Sunderweg nicht mehr gänzlich abfährt. Die Schlaglöcher vor Ort sind inzwischen zu groß und zu tief geworden, um die Sicherheit sowohl unser Mitarbeiter als auch der Anwohner vollständig gewährleisten zu können“, sagt Anna-Maria Jeske, Pressesprecherin der Stadtreinigung auf Anfrage von harburg-aktuell.

Nachdem zunächst nur die Abholung der Restmülltonne betroffen war, wird mittlerweile auch die „HEG Hamburg Entsorgung“ eine Sammelstelle einrichten. Die gelben Tonnen und Säcke wurden am vorigen Dienstag zum letzten Mal im kompletten Sunderweg abgeholt. Die neue Regelung gilt ab 25. August.

Anna-Maria Jeske: „Eine Rückkehr zur gewohnten Abfuhr ist möglich, wenn die Befahrbarkeit der Straße wiederhergestellt ist.“

Und genau das gestaltet sich als schwierig, weil derzeit die Eigentumsverhältnisse teilweise nicht geklärt sind. Ein von den Straßenschäden betroffenes Flurstück soll im Eigentum der Stadt sein.

„Gemeinsam mit dem für Liegenschaftsangelegenheiten zuständigen Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) wird derzeit die Sach- und Rechtslage geprüft. Der aktuelle Stand der Recherchen lässt jedoch noch keine abschließenden Aussagen zu“, teilte das Bezirksamt Harburg auf Anfrage mit.

Gar nicht lustig: Die Bewohner vom Sunderweg müssen ihre Mülltonnen zum Sammelplatz bringen. Foto: pr