Harburg – Nach der tödlichen Messerattacke im Harburger Phoenix-Center, die im Juni 2025 bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hatte, ist am Dienstag am Hamburger Landgericht das Urteil gefällt worden: Der Täter, ein 26-jähriger Syrer, ist zu einer elfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Im Juni des vergangenen Jahres hat der damals 25 jährige Mann – wie berichtet - seinen früheren Freund mit mindestens elf Messerstichen getötet.
Das Gericht wertete Eifersucht, Wahnvorstellungen und übersteigertes Ehrverständnis als zentrale Beweggründe für die Tat. Der Angeklagte hatte die Tat gestanden.
Am Donnerstag, 26. Juni, suchte er sein späteres Opfer, einen gleichaltrigen Landsmann, an dessen Arbeitsplatz in einem Imbiss im Food-Court des Centers auf. Dort kam es zunächst zu einem Streit. Anschließend zog der Täter ein mitgebrachtes Messer mit einer rund neun Zentimeter langen Klinge und stach mehrfach auf den Mann ein.
Das Opfer versuchte noch zu fliehen, brach jedoch schwer verletzt zusammen und starb kurz darauf auf dem Weg ins Krankenhaus. Schwer geschockt waren zudem viele Passanten, darunter auch Familien mit Kindern, die diesen Angriff mitverfolgen mussten.

