Harburg - Unter dem Titel "Welt & Meister" geht der Speicher am Kaufhauskanal im Jahr der Fußball-WM in die vierte Saison. "Wir sind mittlerweile
ein Teil der Harburger Kultur geworden und blicken auf eine erfolgreiche abgelaufene Saison zurück", sagte Geschäftsführer Henry C. Brinker, bei der Vorstellung des neuen Programms für das nächste Jahr. Auf dem Programm stehen auch 2018 wieder viele hochkarätige kulturelle Veranstaltungen. Brinker: "Hinzu kommen nicht nur viele private Feiern, sondern auch Veranstaltungen von großen Unternehmen."
Mit neun zentralen Veranstaltungen und zahlreichen Sonderveranstaltungen wird der Speicher am Kaufhauskanal etwa 30 Kulturevents anbieten und bewegt sich damit wieder auf Vorjahresniveau. Zu den Eigenveranstaltungen kommen Plattdeutsche Lesungen des Quickborn-Verlags, das Musikfestival Harburg-Buxtehude oder die Niedersächsischen Musiktage.
Der Speicher am Kaufhauskanal hat nach drei Jahren zudem seinen Online-Auftritt überarbeitet: Heller, schlanker, übersichtlicher. Dr. Nadine Ober-Heilig von der Leuphana Universität Lüneburg hat die Navigationspunkte neu strukturiert und die Farbigkeit in einem kräftigen Ocker-Ton verändert. Die CI-Farben Schwarz und Bordeaux blieben in der Typographie erhalten, diese grafische Umsetzung stammt von druckbar-Chef Sascha Möhrmann.
Das Speicher-Team geht zudem den Emissionsschutz proaktiv an. "Um zu verhindern, dass Anwohner durch laute Musik gestört werden, werden unmittelbar an den Außenwänden Trassen mit Dämmfolien aufgezogen", sagt Brinker. Außerdem wird mit einem db-Begrenzer die Ausgangslautstärke so begrenzt, dass die zulässigen Werte für die Nachbarn nicht überschritten werden.
Der Speicher am Kaufhauskanal möchte auch über seine Programme hinaus das Harburger Kulturleben stärken. So sind Pläne erarbeitet worden, um das Freilichttheater am Außenmühlenteich mit einer Barockoper zu bespielen. "Grundlage ist ein Herzenswunsch des verstorbenen Bezirksamtsleiters Völsch, mit kulturell hochwertigen und anwohnerfreundlichen Aktivitäten diese Bühne neu zu beleben. Eine Barockoper war dabei sein ausdrücklicher Wunsch, den er in seinem letzten Interview mit BILD äußerte", betonte Henry C. Brinker. (cb)
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Um zu verhindern, dass Anwohner durch laute Musik gestört werden, werden wird unmittelbar an der Außenwand zum Goldfisch Trassen mit Dämmfolien aufgezogen. Foto: Bittcher


