Harburg - "De graue Esel" ist jetzt ein richtig bunter Hund, und was für einer: Das Lokal im Karnapp 5 befindet sich in einem der ältesten Gebäude
Harburgs. Das Fachwerkgiebelhaus am Rande des Binnenhafens liegt an Harburgs zweitältester Straße und lässt sich auf etwa 1645 datieren. Viele Jahre gab es dort eine Italienische Vinothek. Doch eines Tages gingen dort die Lichter aus, die alteingesessenen Betreiber gingen in den Ruhestand
Mittlerweile kann man dort nicht nur erlesene Weine genießen - wenn dort keine geschlossenen Veranstaltungen stattfinden, gibt es interessante Seminare, Workshops und Vorträge für Jedermann und natürlich -frau. Der Atmosphären-Wechsel erfolgt dabei auf Knopfdruck. Wohnzimmer-Atmosphäre oder Seminar-Raum mit moderner Beamer-Anlage und Leinwand - im Grauen Esel ist beides möglich.
„Lars ist ein echter Weinmagier, der immer etwas Neues hat, beispielsweise auch erlesene Craft-Biere, die mich wirklich begeistern“ , so Riehle weiter.
Nach den erfolgreichen ersten vier Monaten ging der Graue Esel für einige Wochen in die Winterpause. Jetzt ist er mit frischem Schwung wieder am Start. Seit 6. Januar ist wieder jeden Mittwoch und Freitag ab 17 Uhr ganz normal geöffnet. Außerdem stehen in den nächsten Wochen wieder viele Highlights auf dem Programm: Am Donnerstag, 1. Februar, heißt es ab 19 Uhr "Portugiesenviertel meets Harburg": Weinexperte Luis stellt portugiesische Weine vor. Hier lässt der „Graue Esel“ auch immer wieder neue Impulse zu.
"Der Graue Esel soll Menschen zusammen bringen und er schafft das durch seine einzigartige vertrauliche Atmosphäre", sagt Jo Riehle. "Er ist ein Ort, an dem man ohne schlechtes Gewissen auch "nur" etwas trinken kann und dabei stundenlang bei einem Glas Wein klönen, spielen, diskutieren oder einfach nur in der Zeitung blättern kann." Also: einfach mal reinschauen, es loht sich. (cb)
Das komplette Programm des Grauen Esels gibt es mit einem Klick hier.

De graue Esel: Wenn die Fahne im Wind weht, ist geöffnet. Foto: Christian Bittcher

Jo Riehle in der Gaststube des gemütlichen Lokals. Foto: Christian Bittcher


