Traditionell finden in Harburg am Tag der Arbeit eine Kundgebung und eine Demonstration in Harburg statt. Foto: Wolfgang Brandt
Traditionell finden in Harburg am Tag der Arbeit eine Kundgebung und eine Demonstration in Harburg statt. Foto: Wolfgang Brandt
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„Erst unsere Jobs, dann eure Profite": DGB ruft am 1. Mai zu Demo und Kundgebung auf

Harburg – Traditionell finden in Harburg am Tag der Arbeit eine Kundgebung und eine Demonstration in Harburg statt.

In diesem Jahr lautet das Mai-Motto des DGB: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite". Zum Tag der Arbeit am 1. Mai ruft der Stadtverband Harburg des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) dazu auf, auf die Straße zu gehen.

Wolfgang Brandt, Vorsitzender des DGB Harburg: "Die steigenden Lebenshaltungskosten vor allem bei Lebensmitteln und Energie durch Steuersenkungen abzumildern, gefährdet die Leistungsfähigkeit des Sozialstaats, rührt aber die Profite der Unternehmen nicht an. Was hilft, sind Tarifverträge, die gut bezahlte Arbeit und gute Arbeitsbedingungen sichern. Deshalb fordern wir Gewerkschaften eine Ausweitung der Tarifbindung und kämpfen für den Erhalt des Sozialstaats. Nur so können wir gemeinsam den Turbokapitalismus ausbremsen."

Treffpunkt zur Demonstration ist 10 Uhr auf dem Harburger Rathausplatz. Auf der Kundgebung um 11 Uhr sprechen der Harburger Bezirksamtsleiter Christian Carstensen, Marty Falk von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) und Wolfgang Brandt vom DGB Harburg. Das anschließende Mai-Fest wird von Reiner Jodorf musikalisch begleitet.