Veddel: Krawallmacher suchte Streit und wollte Imbisswirt niederstechen

Betrunken und auf Streit aus kam Volkan A. (24) in einen Imbiss am Wilhelmsburger Platz. Der bereits wegen Gewaltdelikten. Drogendelikten, Beleidigungen oder Bedrohungen hinreichend der Polizei bekannte Mann begann nach Aussagen von Zeugen sofort damit, Gäste zu beleidigen und zu schlagen. Als der Betreiber ihn aus dem Imbiss haben wollte, zückte Volkan A. ein Messer. Mehrmals soll er damit in Richtung des Betreibers gestochen haben, ohne ihn zu treffen. Erst als zwischenzeitlich alarmierte Polizisten vorfuhren, versuchte der Täter zu flüchten. Er wurde nach kurzer Verfolgung gestellt und überwältigt. Die Staatsanwaltschaft führte später den 24-Jährigen dem Haftrichter vor. dl

Harburg: Acht Wochen Halteverbote und Behinderungen im Phoenix-Viertel

Am Montag, den 30. November beginnen im Bereich der Straßen Kalischerstraße, "Bunatwiete" und Eddelbüttelstraße die Umgestaltungsarbeiten des Arelas östlich des Spielplatzes am Kennedy-Haus. Die Arbeiten werden an der Dreiecksinsel und den zwischen Dreiecksinsel und Spielplatz liegenden Verkehrsflächen durchgeführt. Dabei werden die Flächen zusammengefasst und zu einem Platz mit sandsteinfarbenem Pflaster, Sitzgruppen und Pflanzbeeten umgebaut. Abhängig vom Wetter werden die Bauarbeiten etwa acht Wochen andauern. Zur Durchführung der Bauarbeiten sind umfassende Maßnahmen zu Verkehrsführung, Verkehrs- und Baustellensicherung erforderlich. Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, erfolgt laut Behörde die Baudurchführung in Teilabschnitten. Im Umfeld werden wegen der Arbeiten zahlreiche Halteverbote eingerichtet. Die Schilder dafür werden mindestens vier Werktage vor Baubeginn aufgestellt. Zwischen dem 19. November und 3. Januar ruhen die Bauarbeiten. In dieser Zeit werden die Haltverbote wenn möglich aufgehoben. Um Durchgangsverkehr zu ermöglichen, wird im Bauverlauf die Einbahnstraßenregelung in der "Bunatwiete“ und der Kalischerstraße zwischen Maret- und Eddelbüttelstraße aufgehoben.  Aus diesem Grunde ist das Parken in diesen Bereichen nur eingeschränkt möglich. Währenddessen wird die Kalischerstraße für etwa eine Woche als Sackgasse eingerichtet. Nach Aufhebung dieser Sackgasse wird anschließend die "Bunatwiete“ bis zum Bauende als Sackgasse eingerichtet und von der Eddelbüttelstraße aus nicht mehr befahrbar sein. Im Zuge der Bauarbeiten erfolgen auch Asphaltierungsarbeiten rund um den neuen Platz. Diese erfolgen unter Vollsperrung und nehmen einen Tag in Anspruch. Dafür wird ab Winsener Straße eine Umleitung eingerichtet. dl

 

Nincop: 14-lährige Profi-Einbrecherin stieg in zwei Wohnungen ein

In zwei Wohnungen an der Nincoper Straße ist eine nach eigenen Angaben 14 Jahre alte Kroatin eingebrochen. Sie hatte auf "Kipp" stehende Fenster aufgehebelt. Nach der Tat lief sie einem der Mieter (37) in die Arme. Der Mann hielt die Täterin bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Beamten stellten bei dem Mädchen Schmuck, Geld und Einbruchswerkzeug sicher.
Da das Mädchen keine Papiere bei sich hatte, überprüft die Polizei die Angaben. Die Festgenommene kam vor dem Haftrichter. Sie wird der profesionellen Einbrecherszene zugerechnet. zv

Marmstorf: Polizei stoppt rücksichtslosen Raser auf der A7

Einen Fahrer, der mit seinem Audi A8 mit Tempo 214 statt der erlaubten 120 Stundenkilometer über die A 7 raste, haben zivile Motorradpolizisten in Höhe Raststätte Harburger Berge gestoppt. Den 39-Jährigen erwarten ein dreimonatiges Fahrverbot, 1200 Euro Geldstrafe und vier Punkte in Flensburg. dl

Harburg: Zoff mit Altona um Jahrhundertboxer "Max Schmeling"

In Harburg soll eine Straße oder ein Platz nach Max Schmeling benannt werden. Das wollen Rolf Buhs und Rainer Bliefernicht von der CDU. Damit, so steht es in ihrem Antrag, soll der "hochverdiente Jahrhundertsportler, der über Jahrzehnte in der Metropolregion des Hamburger Südens gelebt, gearbeitet und gewirkt hat", geehrt werden. In den Ring gegen Schmeling schickt die SPD Theodor York. Melanie Leonhard möchte eine Straße nach dem vor über 150 Jahren in Harburg lebenden Tischlermeister benennen lassen. Dessen Verdienst ist die Mitbegründung des allgemeinen Deutschen Arbeitervereins und der SPD.
Konkurrenz bekommt der "Harburger" Max Schmeling auch aus Altona. Dort will man den Boxer oder zumindest seinen Namen gleich ganz allein für sich haben. Den Platz zwischen der Color Line Arena und der HSH Nordbank Arena wollen die dortigen Bezirkspolitiker nach Schmeling benennen. zv

Harburg: Löwenhaus erhielt den Holger-Cassens-Preis

Mit dem Holger-Cassens-Preis ist in diesem Jahr das Löwenhaus belohnt worden. In der ASB-Einrichtung in der Kalischerstraße im Phoenixviertel werden täglich bis zu 50 Kinder mit warmen Essen versorgt oder man hilft ihnen bei Hausaufgaben.
Der Preis wurde erstmals durch die Mara und Holger Cassens Stiftung in Kooperation mit der Patriotischen Gesellschaft von 1765 verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Harburg: Pläne von der Schloßinselbebauung ab Mittwoch im Rathaus

Vom 25. November 2009 bis zum 2. Dezember 2009 können sich interessierte Harburger im Rathaus über die geplante Wohnbebauung auf der Schlossinsel informieren. Zu sehen sein werden Planungen der Firma Lorenz + Partner Projektentwicklung GmbH, die sich für den Bau des gesamten Quartiers verantwortlich zeichnet. Auf dem fast zwei Hektar großen Areal ist hochwertige Kombination aus Leben und Wohnen sowie die Errichtung einer modernen, tideunabhängigen Marina geplant. Die zukünftigen Bewohner erwartet ein urbanes Quartier mit maritimen Flair und Liegeplätzen für private Boote direkt für der Haustür. Die kostenlose Ausstellung kann montags – donnerstags von 8.00 bis 17.30 Uhr und freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr besucht werden. dl

Harburg: FDP will Bezirksversammlung auf Aufschub der Schulreform einschwören

Mit einem Dringlichkeitsantrag für die kommende Sitzung der Bezirksversammlung am Dienstag fordert die FDP-Fraktion ein Aufschub für die Umsetzung des kurz vor der endgültigen Verkündung stehenden Schulentwicklungsplanes. „Nach den Entwicklungen im Zusammenhang mit dem kürzlich erfolgreichen Volksbegehren zur Primalschulreform wäre eine zeitnahe Umsetzung des im Entwurf vorliegenden Schulentwicklungsplanes wäre in mehrfacher Hinsicht völlig unverantwortlich,“ meint der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Immo G. von Eitzen. Es sei unklar, ob und wie weit die schulpolitischen Rahmenvorgaben, die die Vorarbeit zum Plan durch die Regionalen Schulkonferenzen bestimmten, noch weiteren Bestand hätten. Zudem gäbe es keine belastbaren Analysen, ob und wie weit mögliches Kompromißlösungen in die erarbeiteten Pläne integriert werden könnten. Als „brandgefährlich“ stuft von Eitzen eine bis zum Sommer 2010 erfolgende wesentliche Umsetzung der Planungen des Schulentwicklungsplans auch angesichts der sehr realistischen Möglichkeit eines Stopps der gesamten Primarschulreform durch einen Volksentscheid ein. Nach seiner Einschätzung wäre als Folge der dann geschaffenen bedarfswidrigen neuen Schulstruktur ein geordneter Lehrbetrieb an den meisten Harburger Schulen nicht mehr zu gewährleisten.
„Selbst überzeugte Primarschulbefürworter können doch kein redliches Interesse daran haben, für den nicht unwahrscheinlichen Fall ihres Scheiterns im Rahmen der Volksgesetzgebung zu Lasten mindestens eines ganzen Schülerjahrganges in den Harburger Schulen verbrannte Erde zu hinterlassen,“ sagt von Eitzen. Wirklich stoppen kann die Bezirksversammlung die Reform nicht. sie hat bei der zuständigen Behörde lediglich eine "beratende Funktion".  dl