Die Teilnehmer der Diskussionsrunde. Foto: privat
Die Teilnehmer der Diskussionsrunde. Foto: privat

Experten: Angebote für Kinder und Jugendliche im Phoenix-Viertel nicht ausreichend

Harburg - Die Situation von Kindern und Jugendlichen im Phoenix-Viertel, war das Thema einer Diskussionsrunde, an der vor kurzem mehrere Akteure, die im Stadtteil tätig sind, teilnahmen. 

Bei dieser Netzwerk-Veranstaltung, organisiert von „beer coaster company“, kamen Akteure des Stadtteils zusammen, um voneinander zu lernen und sich auszutauschen.

"Thematisch drehte es sich an diesem Abend um die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichem im Phoenix-Viertel, welches durch eine sehr hohe Überbevölkerung, Kriminalität und Drogenszene geprägt ist", sagt Lisa Reiche von der "Arche".

Unter anderem nahmen Birgit Stöver, Wahlkreisabgeordnete der CDU-Bürgerschaft, Dana Schöne, Schulleiterin der Schule Maretstraße, Tobias Lucht von der Arche Kinderstiftung Hamburg, Ismael Yaylaoglu von der Polizei Hamburg und Jugendschutzbeauftragter sowie Alena Billon von der Jugendberufsagentur Hamburg, teil.

Die etwa 1,5-stündige Diskussionsrunde gestaltete sich als sehr aufschlussreich und stellte neue Fragen in den Raum. Es wurde, wie in einem von der Bezirksversammlung in Auftrag gegebenes Dossier von 2022 belegt, unterstrichen, dass die Angebote für Kinder und Jugendliche im Phoenix-Viertel nicht ausreichend sind.

Am Ende überreichte Cord Köster von der Sparkasse Harburg-Buxtehude der Arche Kinderstiftung noch einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro. Die Arche Kinderstiftung ist eine deutschlandweite Stiftung, die sich gegen Kinderarmut in ganz Deutschland einsetzt. cb