Als schwierig entpuppte sich die Rettung des Fahrers einer Containerbrücke bei Eurogate. Der Mann hatte in 38 Metern Höhe der Kanzel einen Hexenschuss erlitten. Die Feuerwehr musste erst den zunächst defekten Aufzug in Gang setzen, um den Mann auf den Boden zu holen. Er kam anschließend ins Krankenhaus. dl
Der Bezirk Harburg hat sich mit seinen Seniorenangeboten bei der Initiative „Vital in Deutschland“ als Leuchtturmkommune qualifiziert. Bei der von der Deutschen Post ins Leben gerufenen Initiative konnten sich die Kommunen mit einem Konzept „Sport für Senioren an einer speziellen "Fitness Outdooranlage“ bewerben. Dabei handelt es sich um eine moderne Variante des Trimm-dich-Pfades, der in den 70er Jahren beliebt war. In Harburg gammelt der Trimm-dich-Pfad im Stadtpark an der Außenmühle vor sich hin.
Alle Harburger, die gern an einer speziellen und kostenfreien Fitness - Outdooranlage trainieren möchten, haben die Möglichkeit im Internet ab dem 1. Februar auf www.vitalindeutschland.de/wettbewerb abzustimmen. Die Abstimmung endet am 22. Februar 2012.
Bei der Outdooranlage geht es um spezielle Fitnessgeräte, die von Jung und Alt genutzt werden können. Sie bestehen aus Fitness- und Massagegeräten, die zur Entspannung und Dehnung, sowie zum Aufbau der Muskulatur dienen. Der Standort soll an einem belebten Wanderweg in der Haake angelegt werden. dl
An der SAcheideholzkehre haben Polizisten der Wache Neugraben in der Nacht zum Dienstag zwei 23 und 25 Jahre alte Männer festgenommen, die in die Wohnungen ihrer Nachbarn eingebrochen waren.
Die Täter erbeuteten dabei unter anderem einen Fernseher, eine Spielekonsole und Boxhandschuhe. Der aus Russland stammende 25 Jahre alte Täter wurde, so ergab die Überprüfung, bereits per Haftbefehl gesucht.
Sein jüngerer Landsmann könnte wieder auf freien Fuß kommen.
Zunächst war nicht klar, ob Haftgründe gegen ihn vorliegen. zv
Ein Schlägertrupp hat in der Nacht zum Dienstag an der Harburger Chaussee zwei 28 und 29 Jahre alte Männer krankenhausreif geprügelt. Die Opfer waren mit ihrem Mitbewohner in Streit geraten und der telefonierte die Schläger zusammen.
In der Wohnung gingen die Täter mit einem Baselballschläger auf die beiden Männer los. Auch ein Stuhl und ein Besenstiel wurden als Schlagwaffen benutzt.
Eines der Opfer floh auf die Straße, dort wurde er eingeholt und mit Schlägen und Tritten malträtiert. Passanten fanden den Bewußtlosen wenig später und riefen Polizei und Rettungswagen.
Der Schlägertrupp und auch ihr "Auftraggeber" flüchteten vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte in einem Auto. Die Opfer kamen ins Krankenhaus. dl
Die CDU fordert im Fall Chantal einen unabhängigen Sonderermittler. Dort geht man davon aus, dass das Bezirksamt Mitte und dessen Leiter Markus Schreiber wegen der eigenen Verwicklung den Fall nicht objektiv bewerten können.
"Bereits zum zweiten Mal ist in Schreibers Verantwortungsbereich ein Kind aus seinem Bezirk, das unter ständiger Aufsicht des Jugendamtes stand, unter tragischen Umständen ums Leben gekommen. Während Schreiber zunächst behauptete, mit der Pflegefamilie sei alles in Ordnung, werden jetzt fast täglich schlimme Details der Versäumnisse bekannt, die mitverantwortlich für den Tod des Pflegekinds sind", heißt es in einer Stellungnahme der CDU.
Die elf Jahre alte Chantal hatte drogenabhängige Pflegeeltern bekommen. Das Mädchen starb an einer Überdosis der Ersatzdroge Methadon. dl
Die Volleyballdamen vom Bundesligateam VT Aurubis haben Platz fünf zurückerobert. Im direkten Duell gegen Tabellennachbar VfB Suhl gewann das Team mit 3:1 (25:18, 21:25, 25:18, 25:23). Im vierten Durchgang lagen die Suhlerinnen bereits mit 23:20 in Führung.
Doch die blockstarken Spielerinnen vom VT Aurubis um 1,96-Meter-Frau Imke Wedekind holten fünf Punkte in Serie und damit den Sieg. Da nützte auch die One-Woman-Show im Angriff von Suhls Diagonalangreiferin Vendula Merková nichts, die allein 25 Punkte erzielte.
Bei den Damen aus Hamburg wurde Libera Julie Jásová zur besten Spielerin der Partie gewählt.
Am Freitag jährte sich der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, in dem während der Nazi-Diktatur mehr als eine Million Menschen ermordet wurden, zum 67. Mal. In Harburg legte die GAL-Fraktion vor dem Mahnmal der ehemaligen jüdischen Synagoge einen Kranz zum Gedenken an die Opfer von Völkermord und Gewaltherrschaft durch den Nationalsozialismus nieder.
Heinke Ehlers, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, betonte: „Die schrecklichen Informationen, die im letzten Jahr über das Ausmaß rechtsextremer Gewalt bekannt wurden, führen uns vor Augen, wie bedeutend es ist, dass sich die Geschichte nicht wiederholt“. Kay Wolkau, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bezirksfraktion ergänzte: „Es ist uns wichtig, ein Zeichen zu setzen, dass auch 67 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz die Themen Nationalsozialismus und Rechtsextremismus nicht erledigt sind.“ dl
Bei Sucharbeiten haben Kampfmittelräumer am Donnerstag in Höhe Bubendeyweg eine mit den berüchtigten Langzeitzündern bestückte Sprengbombe entdeckt.
Der 100 Pfund schwere Blindgänger lag im Wasser. Ein Taucher untersuchte die Bombe. Weil eine Entschärfung zu gefährlich war, wurde der Blindgänger direkt am Fundort gesprengt. Dafür musste die Gegend in einem Radius von 300 Metern abgesperrt werden.
Evakuierungen waren nicht nötig, in dem Bereich befindet sich lediglich ein Tanklager. zv
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