Ein Hänger brannte in der Nacht zum Donnerstag am Großmorring auf dem Hinterhof einer Firma. Obwohl die Feuerwehrwache nur ein paar Meter entfernt ist, brannte der Hänger völlig aus. Laut Besitzer war er ans Stromnetz angeschlossen und war mit Kühlaggregaten ausgestattet. Der Schaden soll sich auf rund 100.000 Euro belaufen. Unklar ist, wie das Feuer entstand. Die kripo schließt einen technischen Defekt als Ursache nicht aus. zv
Mehrere tausend Euro hob eine 36 Jahre alte Frau bei ihrer Bank ab. Das Geld sollte für einen Autokauf sein.
Schon kurz nach dem Verlassen der Filiale wurde sie am Krummholzberg von zwei Männern überfallen. Ein Täter stieß sie in den Schnee. Ihr Komplize entriss der Frau die Handtasche, in der das Geld steckte.
Das Duo entkam mit der Beute. Die Polizei sicherte Aufnahmen aus Überwachungskameras der Bank.
Die Ermittler der Kripo gehen davon aus, dass die Räuber vor der Tat ihr Opfer beobachtet haben und auf den Bildern zu sehen sind. zv
Einen Busfahrer (47), der am Wilhelm-Strauß-Weg Pause machte, wollten zwei 18 und 19 Jahre alte Männer ausrauben. Julian B. (19) klopfte an der Tür und bedrohte den Fahrer, nachdem der geöffnet hatte. sein Komplize Burhan K. (18) lenkte in der Zeit Zeugen ab. Als die Täter merkten, dass die Polizei alarmiert worden war, flüchteten sie. Bei der Fahndung half die Bundespolizei, die via Überwachungskamera sah, wie die Gesuchten in einen anderen Bus einstiegen. Dort wurden sie festgenommen. zv
Die Asklepios Klinik Harburg wird in den nächsten Monaten mit den modernsten 3-Tesla-Kernspintomographen der Firma Philips ausgestattet. Der in Hamburg und Eindhoven entwickelte Kernspintomograph "Achieva 3.0T TX" gilt als High-End-Gerät in der strahlenfreien Schnittbilddiagnostik. Er nutzt eine neuartige Form der Magnetresonanz-Bildgebung, die sogenannte "MultiTransmit Technology". Sie passt die verwendeten Radiofrequenz(RF)-Signale individuell an jeden Patienten an, so dass der Radiologe immer die beste Bildqualität unabhängig vom Körperbau des Patienten erhält. Zudem wird die Untersuchung um bis zu 40 Prozent beschleunigt.
Bei einer Kernspintomographie wird eine RF-Welle durch den Patienten gesendet. Durch die individuelle Anatomie der Patienten verteilt sich diese aber im Köper auf unterschiedliche Weise. So kann eine inhomogene Wellen-Verteilung im Körper entstehen, die zu Verschattungen auf den späteren Bildern führen kann. Fachleute sprechen dabei von sogenannten dielektrischen Effekten.
Mit der Multi-Transmit-Technologie des neuen Philips-Tomographen werden nun erstmalig mehrere RF-Signale aus variierbaren Richtungen in verschiedenen Phasenlagen gesendet. Dadurch wird die RF-Welle gleichmäßig im Gewebe verteilt, Verschattungen werden vollständig aufgehoben und die Bilder erhalten höchste Homogenität. Bisher war die Homogenität der Bilder nur durch aufwändige technologische Entwicklungen auf der Signal-Empfangsseite zu erreichen. Mit der neuen Technik wird der Patient dagegen optimal "ausgeleuchtet", um perfekte Bilder zu erreichen.
Die neue Technik vermeidet zudem jede Wärmeentwicklung durch sogenannte stehende Wellen im Gewebe und lässt daher eine höhere RF-Signalleistung zu - das beschleunigt die Untersuchung um bis zu 40 Prozent und spart zudem noch Energie.
In Untersuchungshaft endete für eine Einbrecherin (32) eine Einbruchstour an Heiligabend.
Die Italienerin war mit einer Komplizin an der Harburger Chaussee unterwegs. Offenbar um abzuchecken, ob jemand in der Wohnung ist, klingelten sie an der Wohnungstür eines 25-Jährigen. Der reagierte zuerst nicht.
Erst als er Hebelgeräusche hörte, öffnete er die Tür und hatte die zwei Frauen vor sich. Die 32-Jährige konnte er bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Nach Erkenntnissen der Polizei ist sie eine Profi-Einbrecherin. Die Komplizin der Frau entkam. zv
120 Euro haben zwei bislang unbekannte Männer Heiligabend bei einem Überfall auf eine Spielhalle am Köhlfleet-Hauptdeich erbeutet.Einer der maskierten Täter hatten die Aufsicht (53) mit einem Messer bedroht. Sein Komplize sprang über den Tresen und raubte das Geld aus der Kasse. Das Duo entkam trotz Sofortfahndung. Die Räuber werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
- 16-19 Jahre alt
- 165-170 cm groß und schlanke Statur
- Vermutlich Deutscher
- Bekleidet mit dunkler Hose, dunklem Kapuzenpullover und
hellem Blouson darüber; dunkle Turnschuhe mit heller Sohle
- Maskiert mit einem dunklen Tuch im Mund- und Nasenbereich
- Bewaffnet mit einem Messer
Täter 2:
- 16-19 Jahre
- 165-170 cm groß und schlanke Figur
- Vermutlich Deutscher
- Bekleidet mit dunklem Kapuzenpullover mit hellem,
senkrechten Streifen im Brustbereich; dunkle Jogginghose
- Maskiert mit Gesichtsmaske
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt unter Telefon 4286-56789 entgegen. zv
Über Notruf meldete Donnerstagnachmittag ein Anrufer, dass er im Phoenix-Center einen Mann beobachtet hätte, der ein Paket mit einem Wecker unter einem Weihnachtsbaum abgestellt hätte. Die Polizei rückte am Einkaufszentrum an und sperrte die Zugänge. Schnell war klar: Es war eine offenbar bewusste Falschmeldung. Weder ein Päckchen noch der beschriebene Mann wurden gefunden. Der Anrufer war danach nicht mehr erreichbar. Allerdings hat die Polizei seine Telefonnummer. Es wird ermittelt. zv
Bei einer Auslieferungsfahrt ist ein Fahrer vom Smileys am Gotthelfweg überfallen worden.
Er hatte die Pizza schon abgegeben, als er auf dem Rückweg einen winkenden Jugendlichen auf dem Fußweg sah. Hilfsbereit hielt er an. In dem Moment kam ein mit einem Messer bewaffneter Komplize des Jugendlichen ans Fahrzeug. Er bedrohte den Pizzaboten und erzwang die Herausgabe von 100 Euro.
Beide Jugendliche, bei denen es sich um Südländer handelt, flohen in den Stadtpark. Die Polizei geht davon aus, einen der Täter zu identifizieren. Er hat ein auffälliges Hals-Tattoo.
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