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Kerstin Viehweger mit ihren Rettern Thomas Müller, Rainer Hannig, Uwe Schiemann und Niko Lauer. Foto: Feuerwehr
Kerstin Viehweger mit ihren Rettern Thomas Müller, Rainer Hannig, Uwe Schiemann und Niko Lauer. Foto: Feuerwehr
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Ein Jahr nach schlimmen Crash - Unfallopfer bedankt sich bei der Feuerwehr Maschen

Maschen - Die Nacht auf den 4. September 2022 wird Kerstin Viehweger nie vergessen. Die Sängerin, die von einem Auftritt in Trittau kam, verunglückte mit ihrem Opel Corsa auf der Autobahn bei Maschen. Ein Mercedes hatte den Kleinwagen gerammt. Der war außer Kontrolle geraten, über die Autobahn geschleudert und völlig demoliert worden.

Feuerwehrleute der Wehr Maschen schnitten die Frau aus dem Wrack. Jetzt, ein Jahr nach dem schrecklichen Unfall und nach der weitgehenden Verheilung von mehr als 30 Knochenbrüchen, machte die Frau, die in der südlich von Lüneburg gelegenen Gemeinde Embsen lebt, einen Abstecher nach Maschen. Sie besuchte die Feuerwehr, um sich persönlich für ihre Rettung zu bedanken.

Den Zeitpunkt, an dem sie bei den Maschener Feuerwehrleuten mit ihrem Mann vorbei schaute, war gut gewählt. Die Angehörigen der Wehr saßen zusammen bei einem Grillabend, als das Paar auftauchte.

„Ich bin allen Feuerwehrleuten so dankbar, dass sie mich aus meinem zerstörten Fahrzeug gerettet haben. Daher war und ist es für mich selbstverständlich und ein großes Bedürfnis, dass ich mich bei meinen Rettern persönlich bedanken möchte“, sagt Kerstin Viehweger. Sie hat einen längeren Krankenhausaufenthalt in Hamburg und eine Reha hinter sich. Heute merkt man ihr kaum noch an, dass sie vor einem Jahr so schwer verletzt wurde. „Die Brüche sind so gut wie alle komplett verheilt, lediglich mein Knie bereitet noch Probleme“, sagt sie.

Feuerwehrmann Thomas Müller kann sich noch gut an den Unfall erinnern. Er war damals der Einsatzleiter. „Wir mussten das Fahrzeug zunächst stabilisieren, um so weitere Erschütterungen und in der Folge weitere Verletzungen der Verletzten so gut es geht zu minimieren“, sagt er. Dann wurde die Frau mit hydraulischen Gerät aus dem Fahrzeugwrack befreit.

Wie ungewöhnlich der Besuch war, merkt man auch an der Worten von Torsten Meyer. „Dieses Dankeschön ist keinesfalls selbstverständlich, daher freut es uns riesig, dass Kerstin den Weg zu uns gefunden hat“; sagt auch Ortsbrandmeister.

Beeindruckt von der Arbeit der Feuerwehr war auch der Mann der Sängerin, Andreas Viehweger ist mittlerweile in seinem Heimatort in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten. zv